PostHeaderIcon Vorgrünputter News Archiv 2010

PostHeaderIcon Gregor Linkewitsch ist die Luftpumpe 2010

In Abwesenheit, wurde Gregor Linkewitsch als erster zum zweiten mal zur Luftpumpe des Jahres gewählt. Den vollständigen Bericht gibt es hier.

Außerdem wurden bei der Gelegenheit die Berichte zu den Wahlen Luftpumpe des Jahres von 2005 bis 2009 gleich mit nachgepflegt. Leider war unsere Seite in diesem Zeitraum aus irgend einem Grund nicht richtig up to date.

Viel Spass beim Lesen der Berichte

 

PostHeaderIcon Nach fast 5 Jahren wieder etwas Neues von den VGPs

Heute haben wir zum siebten mal die Luftpumpe des Jahres verliehen, und Claus hat sich bei diesem Anlass endlich dazu durch gerungen, die von Flo bis dahin perfekt gepflegte VGP-Seite zu übernehmen.

 

PostHeaderIcon Martin Kaymer ist ein Vorgrünputter

Martin Kaymer wurde als Ehrenmitglied bei den Vorgrünputtern aufgenommen.

Den Grund findet Ihr hier.

 

PostHeaderIcon 2010 - Mannschaftsmeisterschaften GVNB

Von Regelpäpsten und nutzlosen Heldentaten

So viel vorweg, die Spannung vom Aufstieg des letzten Jahres habe wir mal wieder getoppt. Beim den Mannschaftsmeisterschaften des GVNB ging es am Samstag gleich im Lochspielmodus geben GC Wümme. Die Vierer am Vormittag haben wir souverän verkackt. Lediglich unsere Duo Gregor/Claus konnte einen halben Punkt holen. Somit stand es 0,5 zu 3,5 Punkte. Das Minimalziel Klassenerhalt war auf einmal in sehr weite Ferne gerückt. Jetzt musste ein Wunder her. Wir benötigten nun schlappe 6 von 8 Punkten.

Am Nachmittag drehten wir auf einmal richtig auf und das Wunder kam in greifbare Nähe. Ein Punkt nach dem anderen schlich sich auf das Punktekonto des Hamelner GC bis es schließlich 5,5 zu 5,5 stand und nur noch eine Partie auf dem Platz war. Claus hatte es jetzt in der Hand, aber zwei Loch vor Schluss lag er mit 1 down hinten. Nach dem Abschlag an der 17 lag Claus Mitte Bahn und sein Gegner im Fairwaybunker.

Claus ist zuerst dran, doch unter dem Zuschauerdruck hookte er seine Ball neben das Grün in Richtung AUS. Den Provisorischen platziert er dann irgendwo auf dem Grün. Der getoppte Ball seines Gegners rollt mit ordentlicher Restgeschwindigkeit erst über das Grün und dann den Grünhügel hinunter.

Leider war Claus’ erster Ball tatsächlich aus, ganze 5cm. Somit lag er mit Schlag 4 auf dem Grün. Sein Gegner ging souverän zu seinem Ball der weiter als erwartet vom Grün gelaufen war und sich verdächtig nah an der Ausgrenze befand. Der Gegner machte einen kurzen Kontrollblick, dann die kam Aussage „Der ist noch gut.“ und schon fing er mit der Schwungvorbereitung an. Doch dann machte Claus seinem Spitznamen „Regelpapst“ wieder mal alle Ehren. Mit gewohnter Freundlichkeit kann der Standardsatz: „Moment mal mein Freund, darf ich das auch mal sehen?“ Kurz über die beiden Pfosten geschielt und siehe da, so klar ist der gar nicht drin:

Gegner: „Der berührt noch die Linie“
Claus: „ Ja und, Linie ist aus“
Gegner: „Nee, solange der die gedachte Linie zwischen den Pfosten berührt ist der gut, der ist doch sogar noch innerhalb.“
Claus: „Also die Pfosten selbst stehen im Aus, d.h. der Ball muss zu sehen sein wenn man an den Pfosten, auf der dem Platz zugewandten Seite, entlang schaut !!!!

Und genau da lag das Problem, der Ball lag nämlich so ungünstig zwischen zwei Auspfosten, dass ein Busch und tiefes Rough die Sichtkontrolle quasi unmöglich machten. Und in Anbetracht der Wichtigkeit diese Spiels mussten wir einen Schiri kommen lassen. Bis wir endlich einen da hatten, waren schon mal die ersten 10 Minuten rum. Zu aller erst bestätigte er mal unseren Regelpapst. „Joo, die Pfosten und die gedachte Linie befinden sind selbst im AUS.“ Aber auch der Schiri konnte mit den üblichen Mittel nicht klar erkennen, ob der Ball noch einen Teil des Platzes berührt. Da half nur Eines, ein Seil musste her. Die Beschaffung dauerte eine weitere viertel Stunde. Das gelieferte Seil war eine total verknotete Plastikwäscheleine. Die ersten Versuche diese Leine zu entwirren, um die ca. 15m zwischen den Pfosten zu überbrücken, scheiterten kläglich. Am Ende wurde die Leine mit einem Feuerzeug in mehrere Teile geschmolzen, die dann wiederum zu einem langen Stück verknotet wurden. Endlich konnte man das Seil zwischen den Pfosten spannen. Und jetzt das Messergebnis. „AUUUUS, AUUUS, Der Ball ist AUS !!!“. Somit musste unser Gegner zurück zum Fairwaybunker schleichen und dort einen Ball fallen lassen. Das Ergebnis war natürlich ein Spiegelei erster Klasse. Schlag 4 kam dem entsprechend nicht besonders weit. Mit 5 erreichte Claus’ Mitspieler dann endlich mit 35-minütiger Verspätung das Grün. Beide brauchten zwei Putts und es steht auf einmal All Square.

Die letzte Bahn entscheidet. Variante 1: Lochgewinn und die Klasse ist gehalten. Variante 2: Loch geteilt und es gibt ein Stechen. Aber nein, Claus wählt Variante 3: Ausgerechnet in dieser Situation versagt Claus’ beste Waffe der Pitch. Der Annährungsschlag landet im Grünbunker und er verliert mit Bogey gegen PAR. 5,5:6,5 verloren, der ganze Stress umsonst, alles nur um am Sonntag doch gegen den Abstieg zu spielen. So ein Sch…..:-((

Wer jetzt glaubt, wir wären Fertig, der irrt. Am Sonntag mussten wir gegen den GC Vechta ran. Vormittags lief noch alles bestens. Hameln führt 3:1 nach den Vierern. Am Nachmittag kippt das Ganze auf einmal. Dieses Mal sind es unsere Gegner, die sich zurückkämpfen. Ausgerechnet unsere Nummer 1 Joscha bekommt dabei eine Klatsche von 7 auf 5. Nur Basti Lampe und unser Captain Micha können einen ganzen Punkt holen. Maxi Bettin schaffte immerhin noch einen halben. Somit steht es 5,5:5,5 und es ist wieder mal nur noch eine Partie auf dem Platz, die über alles entscheidet.

Fabian Zilm und sein Mitbewerber sind auf dem Abschlag der selben schicksalhaften 17-ten Bahn wie Claus am Vortag und es seht All Square. Der Gegner platziert seinen Drive Mitte Bahn. Fabian cool wie immer, macht der Zuschauerdruck nichts aus und er hämmert seinen berühmten Powerdrive ungefähr 60 Meter weiter als sein Gegner die Bahn runter. Leider die falsche Bahn. Den der Ball ist nicht nur 60 Meter weiter sondern auch 60 Meter „rechtser“. Und so verschwindet der Ball in einem Teich der Nachbarbahn.

Der Mitspieler ist zuerst dran und verrsenkt seinen Annäherungsschlag im vorderen Grünbunker. Fabian kann nur mit Strafschlag droppen. Klarer Vorteil beim GC Vechta. Aber es wird noch schlimmer. Unter dem Druck, den Ball quasi tot ans Loch Spielen zu müssen, geht auch dieser Schlag voll in die Hose. Viel zu kurz landet der Ball vor dem Grün dicht an einem Busch.

Der Mann aus Vechta ist im vorderen Grünbunker etwas weiter weg und zaubert seinen Ball knapp 2 Meter an den Stock. Beide haben jetzt 3 Schläge.

Jetzt kommt der Moment in dem Helden geboren werden. Fabian geht zu seinem Ball und kann eigentlich nicht ausholen. Probeschwung ist auch nicht möglich ohne Blätter vom Busch zu holen, was den sofortigen Lochverlust zu Folge hätte. Aber irgendwie muss der Ball jetzt tot ans Loch. Vielleicht verschiebt der Gegner ja noch und man teilt mit einer 5. Also ohne Probeschwung an den Ball und drauf gehackt. Dann passierte etwas, was man sonst nur im Fernsehen sieht. Der Ball fliegt in einer sauberen Parabel, landet kurz vor der Fahne, tickt noch ein weiteres mal auf und verschwindet im Loch. Easy PAR aus 20 Metern. Die Menge tobt und der Gegner erstarrt zur Salzsäule. Noch völlig unter Schock stehend verschiebt der Mann aus Vechta den 2-Meter-Putt und das so sicher verloren geglaubte Loch gehört plötzlich doch uns.

Jetzt müsste man eigentlich nur noch die 18 teilen und die Klasse wäre gehalten. Hier die Kurzfassung: 18 mit Bogey gegen PAR verloren. 6:6 Unentschieden. Wie auch im letzten Jahr müssen wir ins Stechen, Sudden Death.

Und wie der Name schon sagt, der Tod kommt plötzlich, zumindest für uns kam er plötzlich. Während Basti sich auf dem dritten Extraloch noch tapfer wehrte, hatten Claus und Michael gleich ihr erstes Extraloch verloren und somit das gesamte Stechen. Mit anderen Worten - Abstieg - Gruppe 5 wir kommen wieder zurück.

Auch wenn wir in diesem Jahr nicht besonders erfolgreich waren, zumindest haben wir gekämpft bis zum letzten Putt und den Zuschauern echt was geboten.

Besonders bedanken möchten wir uns bei Patrick und Flo, die sich wieder mal als Caddy in den Dienst der Mannschaft gestellt haben. Ganz besonderer Dank gilt unserem Edlen Spender Fritz Müller, der die Mannschaft mit neuen Shirts ausgestattet hat.

Hier gibt's die Ergebnisse im Detail

 

PostHeaderIcon 2010 - Deutsche Mannschaftsmeisterschaften

Trauerspiel in zwei Akten

Schon sehr früh in dieser Saison ging es zu den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften. Gespielt wurde auf der Anlage des Golfpark Steinhuder Meer. Leider hatte der harte Winter auch dieser Anlage sehr zugesetzt und so wurde die Zählspielqualifikation am ersten Spieltag zur echten Putt-Lotterie. Selbst kurze 20-cm-Putts waren nie sicher drin. Nur als schwache Ausrede kann es deshalb gelten, dass wir bei dieser Lotterie kein Glück hatten. Es hat nur zu Platz 7 gereicht. Als Fazit muss man aber auch sagen, dass wir, also alle Spieler, bei der Zählspielquali noch wesentlich abgeklärter spielen müssen. Soll heißen, man muss keine Birdies jagen, sondern man muss den Score zusammenhalten.

Legendär die Diskussion zwischen Gregor und dem Captain, ob man an der 3 Tigerline spielt oder nicht. Im Doppelt konnte der Captain den guten Gregor noch bremsen, aber im Einzel hat Gregor unbeaufsichtigt dann doch Tigerline gespielt und den Ball natürlich in die ewigen Jagdgründe geschickt. Da waren schon mal die ersten 2 unnötigen Schläge weg.

Auch Sebastian ließ sich an der 18 zu einem waghalsigen Schlag aus dem Rough über ein Wasserhindernis hinreißen. Auch hier wieder zwei Schläge verloren. Auch ich selbst (siehe Autor) habe so einen Fehler begangen. Und so muss die Devise im nächsten Jahr sein: Lieber man vorlegen als später gegen den Abstieg spielen, auch wenn Vorlegen Endschwul ist. Absteigen ist aber noch schwuler.

Als siebter bei der Qualifikation mussten wir am Sonntag gegen den sechsten, unsere Freunde vom Golfclub Harz, spielen. Mit denen hatten wir noch eine Rechnung offen, da wir im letzten Jahr mit den Jungsenioren nur knapp gegen die Jungs auf deren Heimatplatz verloren hatten. Aber aus einer Revanche wurde leider nichts. Wir mussten uns erneut und eindeutig mit 3,5 zu 8,5 geschlagen geben. Somit haben wir jetzt zwei Rechnungen mit dieser Truppe offen. Im nächsten Jahr müssen wir leider wieder in die „fuc……“ Gruppenliga zum so verhassten Zählspielmodus.

PS - Als Anmerkung der Redaktion:
Die meisten Luftpumenpunkte hat unser Captain Michael gesammelt. Leider war er mit Handicap 4,4 das Streichergebnis mit 15 über PAR.
Gregor bekommt auch noch ein paar Luftpumpenpunkte für das ewige Diskutieren und dann doch nicht auf den Captain hören.

Hier geht's zu unseren Zählspiel-Ergebnissen

Hier geht's zur Gesamt-Ergebnisliste