Bilder - Best Of VGP

Best of Vorgrünputter

Hier seht Ihr eine Sammung der coolsten und schlimmsten Fotos der Vorgrünputter seit bestehen der Trupppe.

Bilder - 2003 - Cartfahren

Cart-Fahren 2003

Bilder - 2003 - GVNB
GVNB (30)

2003 - Mannschaftsmeisterschaften des GVNB

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Bilder - 2003 - DMM
DMM (8)

Deutsche Mannschaftsmeisterschaft 2003

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Bilder - 2003 - Spanien
Spanien (88)

Spanien 2003

Golfen bis der Arzt kommt

Wieder einmal haben vier wackere Vorgrünputter diversere Wiesen in Spanien zerlegt. In diesem Jahre waren es Flo, Packi, Bernhard und Claus.

Letzte haben sich in diesem Urlaub zwei schöne neue Spitznamen erarbeitet.

Bernhard hat, obwohl er es bei seinem Hauttyp eigentlich nicht sollte, jeden Sonnenstrahl mitgenommen den er kriegen konnte. Dann bestellte er nach einer Runde in perfekten Englisch einen Apple-Säft. Deshalb heißt er ab jetzt "Apple-Säft ordering Burnharder".

Claus hingegen hat auf der Wiese von Cabopino den längsten "Sir" aller Zeiten gespielt. Schöne sauberer Drive über 230 Meter, nur leider in die falsche Richtung. Claus darf sich ab jetzt Sir Claus nennen.

Gesockt wurde natürlich auch wieder. Dabei wurde alles gezählt was man zählen konnte. Birdies, PARs, verlorenen und gefundene Bälle, Ladies usw.

Die gesamte Statistik gibt's hier

Bilder - 2004 - GVNB
GVNB (57)

Mannschaftsmeisterschaften des GVNB - 2004

Bilder - 2004 - DMM
DMM (48)

Deutsche Mannschaftsmeisterschaften - 2004

Bilder - 2004 - Saisonabschluss

Saisonabschluss 2004

Auch in diesem Jahr fand wieder das allseits beliebte Wintergolfen der Vorgrünputter in Gleidingen statt. Aufgrund der Terminknappheit hatten wir es allerdings kurzerhand in das neue Jahr und zwar auf den 02. Januar um 10:00 Uhr verlegt. Und so soll es auch in diesem Jahr wieder heißen: Scheiß auf den Score, wir wollen fliegende Schläger und zerrissene Hosen sehen!

Bilder - 2004 - Berlin - Kallin

Berlintrip - Freundschaftsspiel Kallin - 2004

Wie sich inzwischen rumgesprochen haben dürfte hat es unser ehemaliges Mannschaftsmitglied und Ehren-Vorgrünputter Haysam inzwischen in die Nähe von Berlin gezogen, wo er seine Ausbildung zum Pro gestartet hat. Letztes Wochenende machten sich nun fünf wackere Vorgrünputter auf den Weg, ihn dort zu besuchen und ein kleines Freundschaftsspiel gegen seinen neuen Club, den GC Kallin zu bestreiten.

So trafen wir uns also Freitag Nachmittag bei Claus, packten das Auto und los ging´s Richtung Berlin. Naja, nicht ganz. Erstmal war natürlich eine kleine Stärkung beim Amerikaner angesagt. Nachdem wir mit Hilfe einer geschickten Körpertäuschung von Claus dem ersten Stau noch aus dem Weg gehen konnten, erwischte es uns dann leider kurz vor Wollin doch noch. Eine ganze Stunde Stau! Aber davon ließen wir uns natürlich die gute Laune nicht vermiesen und es entstand das inzwischen schon legendäre Stau-Video, mit einer akrobatischen Choreographie zum Sommerhit "Dragosta din tei" starring Micha und Claus... Ursprünglich wollten wir die Pause nutzen und eine kleine Putt-Challenge auf der Autobahn starten. Dieses Vorhaben scheiterte jedoch an logistischen Fehlplanungen während der Packphase. Nachdem wir uns dann durch eine Hintertür auch dieses Staus entledigt hatten, erwischte es uns kurz vor Brandenburg ein weiteres Mal. Doch auch diese Pause überstanden wir schadlos. Gegen halb acht kamen wir dann nach ca. viereinhalb Stunden im GC Kallin an und schlossen den verlorenen Sohn in die Arme. Von dort aus ging es dann auch spontan weiter nach Berlin in Haysams Wohnung, von wo aus wir uns dann in das Berliner Nachtleben stürzten. Nach einer ausgiebigen Stärkung im Steak-House stand anschließend erstmal die Parkplatzsuche auf dem Programm, was sich an einem fortgeschrittenen Freitagabend in Berlin als nicht ganz so einfach herausstellte. Doch schließlich konnte das muntere Barhopping beginnen und wir fielen erst gegen vier Uhr auf unsere mehr oder weniger gefüllten LuMas.

Da wir dann doch schon wieder um acht aus den Federn mussten, machten sich die meisten von uns doch erhebliche Sorgen um Gregor´s Fitness-Status. Doch nach einem ausgiebigen Frühstück im Clubhaus, bewegte sich auch Gregor schon wieder im positiven Bereich. Nur der gute Micha hatte ein wenig mit seinem Bauernomelette zu kämpfen. Allerdings muss man ihm zugestehen, das von dem Monster-Teil vermutlich eine mittlere Großfamilie in Äthiopien locker zwei Jahre hätte leben können...

Nun denn, wohlgestärkt begaben wir uns also, durch Haysam verstärkt auf den sehr schönen Platz das GC Kallin. Dort erwiesen wir uns einmal mehr als schlechte Gäste und besiegten die heimische Clubmannschaft nach Siegen von Haysam, Claus, Gregor und Florian bei zwei Niederlagen durch Michael und Bernhard mit 4:2. Nach dieser positiven Erfahrung mit dem Schlafentzug beschloss unser Captain Claus, jeden aus der Mannschaft zu streichen, der vor dem nächsten Punktspiel mehr als dreieinhalb Stunden geschlafen hat. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Mannschaft des GC Kallin und natürlich an unseren Haysam für die Organisation und die Unterkunft. Wir freuen uns jetzt schon auf ein Wiedersehen im Hamelner GC im nächsten Jahr!

Das legendäre Stau-Video gibt es hier

Bilder - 2004 - Luftpumpe

Luftpumpe des Jahres 2004

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Bilder - 2004 - Clubmeisterschaft

Clubmeisterschaft 2004

Die Clubmeisterschaften liegen hinter uns und eigentlich ist alles beim Alten geblieben. Der alte und neue Clubmeister heißt Sebastian Olbrich und Claus hat es mal wieder (wie im letzten Jahr) auf der 18 verloren. Somit lagen die Vorgrünputter am Ende auf den folgenden Plätzen:
 
1. Sebastian 164 (85+79)
2. Gregor 166 (86+80)
3. Claus 167 (80+87)
4. Michael 175 (84+91)
6. Markus B. 181 (89+92)
7. Florian 182 (92+90)

Bilder - 2005 - Kallin
Kallin (45)

2005- Freundschaftsspiel Hameln - Kalin

Nachdem wir im letzten September nach Kallin in die Nähe von Berlin gereist waren, um gegen die dortige Mannschaft unseres ehemalgien Teammitglieds und Ehrenvorgruenputters Haysam anzutreten, fand am gestrigen Samstag das Rückspiel in Schwöbber statt. Die Vorgrünputter waren in Person von Claus, Flo, Patrick, Martin, Markus F., Markus B., Gregor und Bernhard beinahe komplett auf der Anlage und so konnten wir durch die Unterstützung unseres neuen Mannschaftsmitglieds Agne und unseres ehemaligen Nils die stattliche Anzahl von 10 Matches spielen. Zum Einschlagen ging es nicht auf die Driving Range, sondern zum Spaß-Vierer auf die gute alte Luzie. Dort mussten sich lediglich Flo und Agne dem Nummer-1-Vierer aus Kallin, Haysam und Axel geschlagen geben, was uns frohen Mutes auf den Nachmittag blicken ließ. Dann ging es nämlich nach einem ausgiebigen Frühstück im Mulligan's zum Einzel-Lochspiel auf den Masterplatz. Leider spielte das Wetter nicht den ganzen Tag mit, so dass die halbe Runde im niedersächsischen Landregen gespielt werden musste. Wieder einmal erwiesen wir uns dabei als schlechte Gastgeber und fuhren einen ungefährdeten 10-0 Sieg ein, womit wir auf unserem Heimatplatz nach wie vor ungeschlagen sind. Dabei mussten unsere Gäste vor allem dem berühmt-berüchtigten Schwöbber-Wald Tribut zollen. Auch dies konnte aber die gute Stimmung nicht verderben und das nächste Spiel in Kallin ist bereits für den Herbst in Planung. An dieser Stelle einen herzlichen Gruß an unsere Freunde aus Kallin und wir freuen uns schon auf das Wiedersehen im Herbst.

Bilder - 2005 - GvNB
GvNB (17)

2005 - Mannschaftsmeisterschaften des GvNB

Bilder - 2005 - Spanien
Spanien (29)

2005 - Spanientrip

Bilder - 2006 - Saisonabschluss

Saisonabschluss 2009

Bilder - 2006 - Luftpumpe

Luftpumpe des Jahres 2006

Bilder - 2006 - Ryder Cup

Ryder Cup 2006

Flo und Claus in Irland zu Besuch beim Ryder Cup im K-Club - Dublin.



Parallel zum Ryder Cup fand zeitgleich noch ein viel wichtigeres Event statt. Claus hat nen Kumpel aus Chicago, Carl und seines Zeichens Amerikaner, der zufällig geschäftlich in Irland war. Da hat man sich zum tradtionellen Ryder-Cap getroffen. Dabei handelt es sich um einem Wettkampf den Claus und Carl seit mehreren Jahren pflegen. Immer wenn sie sich treffen wird um ein Golfcap gespielt, das Ryder-Cap halt.
Dazu haben wir am Samstag eine Wiese in der Nähe vom K-Club mit Leihschlägern zerlegt. Als gutes Vorzeichen hat Claus den guten Carl nach Strich und Faden zerlegt. Somit bleibt das Ryder-Cap in Europa.

Dann war es endlich soweit: RYDER CUP!!! Ein, um es einmal vorsichtig auszudrücken, ereignisreicher Tag liegt hinter uns. Nach einem ausgiebigen Frühstück machten wir uns also, stolz wie Oskar, mit unseren Ryder Cup Tickets um den Hals baumelnd in unserem Leftymobil auf den Weg zum Sammelparkplatz Nord. Und da ging der ganze Spaß auch schon los.

Und zwar mit einem Schild mit der Aufschrift:

Please show tickets and ID!

ID? Wie ID? Wollen die hier tatsächlich von jedem Hans Gans einen Ausweis sehen, um zu vergeleichen, ob die beiden Namen auf dem Ausweis und dem Ticket auch übereinstimmen? Das haben wir ja nicht mal bei der WM gemacht... Um es kurz zu machen: Sie wollten es tatsächlich. Und damit hatten wir das erste Problem: Auf dem Ticket von Claus stand eben nicht "Claus Mandalka", sondern "Patrick Schimanke". Okay, versuchen wir's auf die dumme Tour. Doch der sorgfältig zurecht gelegte Satz "Sorry, I don't have an ID with me!" rang dem Ticket-Vice-Officer-Marshal-On-Duty-Special-Director lediglich ein kleines Lächeln ab, welches uns wohl sagen sollte: "Du kommst hier net rein!" Was tun sprach Zeus!? Die Götter sind besoffen, der Olymp ist vollgekotzt... Immerhin war der Ticket-Mensch so nett, uns in einen kleinen Container zu geleiten, aus dem Claus jemanden anrufen sollte, der ihm eine ID faxen könne. Für uns stellte sich jedoch nicht nur die Frage, wer uns eine ID faxen, sondern wer sie auch vorher noch fälschen könnte! Die Wahl fiel auf Ute. Aber um es kurz zu machen: Der Versuch scheiterte nach zwei Stunden zum einen an den mangelnden Photoshop-Fähigkeiten von Ute und zum anderen am defekten Faxgerät in ihrem Büro. Also traten wir, nachdem wir ja nun schon gute zwei Stunden vertrödelt und die Matches schon längst begonnen hatten, die Flucht nach vorne an. Ab zu einem anderen Ticket-Heini und einfach Claus' Ausweis vorgezeigt. Dem sparsamen Blick folgte ein "This is not the same name as on the ticket!" Claus entgegnete dem nur ein "No!" - und schon waren wir drin... AAAAAAHHHHHHRRRRRRGGGGGGHHHHH!!!!!!!!! Zwei Stunden für nichts und wieder nichts!!! Aber egal, nun konnten die Spiele also auch für uns beginnen...

Die Ausgangslage hätte besser nicht sein könne, Europa führte nach den Vierern mit 10:6. Doch die Amis gingen wie jedes Mal als Favoriten in die Einzel. Und wie die letzten drei Male bekamen sie so richtig den Arsch versohlt!!! Am Ende hieß es 18,5:9,5 für Europa, das selbe Ergebnis wie vor zwei Jahren! Für die Amis konnten lediglich Woods, Cink und Verplank ihre Einzel gewinnen McGinley und Henry haben geteilt, der Rest ging zum Teil deutlich an Europa! Und da war natürlich am Abend richtig Party angesagt. Also ging es für uns nach der Siegerehrung direkt ab ins Zeltdorf. Kurze Zeit später folgten dann zunächst die Caddies und schließlich auch Padraig Harrington und David Howell, die sich auf den Händen der Fans durch's Zelt tragen ließen. Vorbereitet, wie Claus nunmal ist, hatte er natürlich einen Edding dabei, mit dem sich Herr Howell überreden ließ, das eine oder andere Autogramm zu schreiben. Ein unvergesslicher Tag für alle, die dabei waren! Ganz nebenbei David, Claus hätte gern seinen Edding zurück. Die Kappe dazu hat er nämlich noch...

Vom Ryder Cup selbst gibt's leider keine Bilder. Kameraverbot wie immer :-(

Bilder - 2006 - GvNB
GvNB (28)

2006 - Mannschaftsmeisterschaften des GvNB

Bilder - 2009 - Saisonabschluss

Saisonabschluss 2009

Bilder - 2010 - Ryder Cup

Ryder Cup 2010

Flo, Ute, Claus und Packi in Wales zu Besuch beim Ryder Cup
Celtic Manor- 2010-Course - Newport.

Wieder einmal gab es ein paar glückliche Vorgrünputter die Tickets für den Ryder Cup ergattern konnten. In diesem Jahr jedoch war es ein echtes Abenteuer. Gestartet wurde der Trip am Freitag. Landung in Bristol (England) gegen 12:00. Bestes Wetter, wenn man auf Regen steht. Im Radio wird gerade der Spielabbruch für den restlichen Tag gemeldet.

Am Samstag gehen wir erst mal selbst eine Runde spielen. Netter Pay&Play-Course. Für schlappe 70 Pfund 4 Greenfees inkl. Leihschläger. Ein echter Schnapper. OK, dafür waren die Schläger auch der Rest vom Fest. Einziges brauchbares Holz war ein Resque, welches wir uns alle teilen mussten. Aber wer braucht schon einen Driver. Außerdem bemerkte Flo erst am 1. Abschlag, dass er einen Linkshändersatz erwischt hat ;-). Der Platz war für das kleine Geld echt cool und das Wetter war auch ein Traum. Zeitgleich hat man beim Ryder Cup versucht die verlorene Zeit vom Freitag aufzuholen, was natürlich nicht geklappt hat.

Sonntag hieß es dann für uns früh aufstehen. 4:00 ;-( Wir wollten schließlich gute Plätze ergattern. So gegen 6:00 sind wir bei starkem Regen auf dem Park&Ride angekommen. Dort hat Claus erst mal einen kleinen Auffahrunfall in der Warteschlange zum P&R gebastelt. Der freundliche Engländer, aus dem Wagen vor uns, ist ganz ruhig aus seinem Auto ausgestiegen und viel dem noch verdatterten und „Sorry“-stammelnden Claus voll ins Wort.
Zitat: „Sorry, sorry, ist that all you can say, kicking my ass and just sorry, you bloody …..“ Hier hört es mit der Jugendfreiheit auf. Doch nach dem Wutausbruch ist der nette Inselaffe einfach wieder in sein Auto gestiegen und weiter gefahren. Wahrscheinlich war es dem Engländer wichtiger einen guten Platz auf der Tribüne zu ergattern, als Papierkram mit einem bloody German auszufüllen.

Wenn er gewusst hätte was dann kam, dann hätte er sich diese Zeit ruhig nehmen können. Denn als wir unsere Poolposition in einer der vorderen Reihen auf dem Parkplatz eingenommen hatten, kam eine Ansage aus dem Megafon. „Bitte bleiben Sie bis auf weiteres in Ihren Fahrzeugen, wegen des starken Regens können wir nicht sagen ob heute überhaupt gespielt werden kann. Nächste Ansage um 7:00“. Um 7:00 der gleiche Text. Und auch um 8:00. So ging das die ganze Zeit bis 11:00. So konnten wir nichts anderes tun, als in unserem Auto sitzen zu bleiben und zuzusehen, wie Kondenzwasser auch den Innenraum zum Absaufen brachte.

 

Einziger Zeitvertreib war das Anstehen bei strömenden Regen an einer Fish&Chips-Bude, bei der es englische Küche vom Feinsten gab. Der Fraß war so ekelig, dass er nach einem Biss sofort in den Müll ging.


Flo, Ute, Claus und Packi : 5 1/2 Stunden auf dem Parkplatz wegen Regen gewartet

Ansonsten konnte man den geparkten Autos noch beim Absaufen zusehen. Denn mancher hatte sein Auto so ungeschickt geparkt, dass das Wasser schon bis zur Türunterkante stand.

   

Um 11:30 war schließlich Einlass zu den P&R-Bussen. Um 13:30 wurden dann endlich die bereits am Samstag begonnen 4er fortgesetzt und wir wurden Augenzeugen von der grandiosen Punkteausbeute von 5,5 : 0,5 Punkte für unser Team. Die Stimmung war dadurch natürlich noch geiler als sowie schon beim Ryder Cup üblich ist. Nach dem letzen Putt haben wir erst mal den Merchandise-Bereich leer gekauft.

Zum Ersten mal in der Geschichte des Ryder Cup mussten die Einzel am Montag gespielt werden. Unsere Sonntags-Tickets waren zum Glück auch für diesen Tag gültig. Nur leider waren unsere Versuche die Flüge vom Montag auf Dienstag umzubuchen erfolglos. Somit konnten wir am Montag nur bis 13:00 beim Ryder Cup bleiben um unseren Flieger um 17:00 in Bristol zu erwischen.

Als wir das Gelände verließen, führte Europa noch mit großem Vorsprung. Auf der Fahrt zum Flughafen mussten wir jedoch per Radio erfahren, wie die Amis immer mehr aufholten. Mit dem Radiokopfhörer im Ohr haben wir in Mops-Geschwindigkeit unseren Mietwagen abgegeben, keiner hat die Beule bemerkt ;-) , unser Gepäck eingecheckt und die Sicherheitskontrolle passiert. So konnten wir gerade noch die letzten 5 Minuten life auf einem TV im Flughafen sehen und anschließend mit den anderen Fluggästen feiern.

 


Vom Ryder Cup selbst gibt's wieder mal keine Fotos,. Kameraverbot wie immer :-(
Aber wir haben Screenshots vom TV (Bahn 15: Kaymer mit Poulter nach Lochgewinn). Die Deutschland- und Europafahnen oben im Bild werden von den Vorgrünputtern gehalten. 
 

Bilder - 2010 - Luftpumpe

Luftpumpe des Jahres 2010

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Bilder - 2011 - Spanien
Spanien (186)

2011 Spanientrip mit Müller's Reisen

Bereits zum 4-ten Mal hat unser Vorgrünputter Fritz eine Reise zum Saisonbeginn organisiert. Zuerst hat noch alles ganz klein mit 4 Teilnehmern angefangen. Im Jahr darauf verdoppelte sich die Truppe und Claus ist als zweiter VGP dazu gestoßen. Im letzten Jahr waren es schon 13 Golfer und in diesem Jahr sind ganze 18 Mann losgezogen, um die Wiesen dieser Welt umzupflügen. Mit Micha und Martin sind zwei weitere VGPs dazugestoßen, auch sie wollten mal ordentlich vorbereitet in die Saison starten.

Trip mit kleinen Unwegsamkeiten
Seit November war eigentlich schon alles in trockenen Tüchern, nach Tunesien sollte es wie die Jahre zuvor gehen. Doch dann kamen die Tunesier auf die Idee mal eben einen kleinen Bürgerkrieg  zu starten. Leider hatten wir alle unsere schusssicheren Westen in der Wäsche und deshalb hat der gute Fritz die Reise gleich noch mal von vorn geplant. Letztendlich ging es dann nach Novo Sancti Petri in Spanien.

Die Truppe war ein bunter Haufen, von Mitte 30 bis kurz vor 70 war alles dabei. Und wie das bei Männern so ist, jeder hat den längsten und so wurde gekämpft in allen Disziplinen: Angefangen beim Golfen, übers Wettessen, bis zum Pokern und Kampftrinken.

Der Schwerpunkt lang natürlich beim Golfen. Und so wurde jeden Tag ein anderer Platz gespielt. Selbstverständlich wurde dabei immer gezockt. 160 Euro waren täglich im Pott und diese wurde gestaffelt unter den ersten 7 aufgeteilt. Der Tagessieger bekam bei der abendlichen Siegerehrung zusätzlich ein schönes Krönchen überreicht. Diese zauberhafte Krone musste man am nächsten Morgen stolz beim Frühstück präsentieren. Hatte man das vergessen, musste man eine Runde für alle ausgeben.

Krönchen des Tagessiegers
Krönchen des Tagessiegers

Der Turnier-Looser hingegen bekam den Titel „Pimmelkopf des Tages“. Und eben dieser Pimmelkopf musste beim nächsten Frühstück unter der „schicken“ Müller´s Reisen Mütze versteckt werden. Danke dafür, lieber Ulli !!!

Tag 1: Zum Warmwerden haben wir am ersten Tag erst mal mit Netto Stablefort auf dem A Kurs von Novo Sancti Petri begonnen. Dabei hat uns unser Stammesältester Ulli erst mal gezeigt wo der Hase lang läuft. Quasi nur mit Eisen 4 und Putter hat er die Wiese zerlegt und den jungen Hüpfern den Löwenanteil vom Jackpott entrissen. Von den VGP´s hat nur der Maddin mit einem zweiten Platz einen guten Start erwischt, der Rest war nur körperlich anwesend.

Tag 2:  Dieses mal wurde die Wiese von La Estancia im Netto-Zählspielmodus zerlegt. Hier entpuppte sich die erste Bahn gleich als großer Getränkelieferant. Denn die 157 Meter bis zum Damenabschlag, bergauf bei starkem Gegenwind, war selbst für unsere Singlehandicaper eine echte Aufgabe. Und so war in jedem Flight mindestens eine Lady zu verzeichnen. Na denn Prost !!! Am Ende des Tages konnte sich mit Claus ein VGP als Sieger durchsetzen. Der Maddin war als geteilter Zweiter wieder voll im Geld. Nur Micha und Fritz wollten nicht so richtig in die Gänge kommen.

Tag 3: An Tag drei war der B Kurs von Nova Sancti Petri dran. Schöne Wiese mit vielen interessanten Bahnen. Tagessieger war der gute Horst Meyer „Dö“. Und wer war auf dem zweiten Platz, einmal darf geraten werden. Jo, der Maddin. Der hatte inzwischen einen neuen Spitznamen errungen. Nicht der ewige Zweite wie man vermuten sollte. Nein, der Martin fiel durch seine Redseligkeit auf, die mit erhöhtem Alkoholpegel noch stark im Lautstärkepegel zunahm. Deswegen heißt er seit diesem Tag nicht mehr Martin Lehrke sondern Martin Lärmke. Micha kam mit einem geteilten sechsten Platz erstmals ins Geld.

Tag 4: Ausgerechnet an dem Tag, an dem wir den schönsten Platz des Urlaubs gespielt haben, sind drei Teilnehmer den Strapazen der Vortage erlegen und im Bett geblieben. Die anderen tapferen Krieger machten sich auf den Weg nach Benalupe. Was für ein geiler Platz. Gespielt wurde wieder männermäßiges Zählspiel, was auf dieser Wiese zu großen Ballverlusten führte. Da nicht alle Spieler an diesem Tag dabei waren, ging dieser Wettbewerb Gott sei Dank nicht in die Gesamtstatistik des Urlaubs ein. Die Ergebnisse waren bei diesem schönen Platz allerdings auch nur Nebensache. Weiters Tages-Highlights war das Outfitt von Mario. Guckst du hier.

Mario Pocuc als ben Hogan
Mario als Ben Hogen: Was haben er und Anna Kournikova gemeinsam ?
Sehen gut aus, gewinnen selten !!!

Tag 5: Nach ausgiebigem Frühstück haben wir uns erst mal am Stand zu einem Fotoshooting verabredet. Wie immer waren nicht alle pünktlich und so haben wir uns die Zeit mit lustigen Strandspielchen vertrieben. Und weils so schön war, haben wir gleich mal ein kleines Video dazu gebastelt.


Shootout am Strand: Video auf Fullscreen und Ton auf volle Pulle. Viel Spass !!!

Nach dem wir „vollständig“ waren, alle außer dem „pünktlichen“ Andre, hat Michael Schorer ein paar nette Gruppenfotos mit den „schicken“ Müller´s Reisen Hüten gemacht.

Die Heldentruppe
Die Liste aller Kämpfer v.l.n.r:
Claus Mandalka – Regelpapst
Mathias Bachmann – Golfer mit Gottes Segen
Uwe Schulz – „Habe Claus mit 3 Promille im Lochspiel ohne Vorgabe geschlagen“
Michael Groeger – Chipgott: „Chippe auch auf dem Grün, scheiß Yips“
Winfried Bartelt – Nähmaschinen Golfer mit eingesprungenem Rittberger
Klaus Förster – Ein Förster golft im Walde
Horst Meyer – Auto-Horst „Mr. Bierloch“
Mario Pocuc – Ben Hogen: „Halte jeden Wetteinsatz“
Ulrich Schwanke – König des Eisen 4
Michael Schorer – Starfotograf
Ralf Himme- Mr. Spielberg
Lutz Hosang – Mr. Dressman
Fritz Müller – Reiseleiter und Pro hohoho
Alexander Schatz – Kraft durch Freude
Marin Lehrke – Martin Lärmke ist der Nettosieger
Timo Köpnick – Captain Hook und Lady-König
Horst Meyer – Horst Dörentrupp Mr. Matchplay
Andre Klose – Unpünktliche Human Eating Machine und Ballkiller

Anschließend ging es erneut auf den Platz La Estancia. Ryder Cup war das Motto dieses Tages. Fritz als Reiseleiter hatte die Wahl und entschied sich, dass sein Team Europa präsentiert. Seine Truppe einigte sich auf schwarze Shirts als Trikot. Der Gegner USA einigte sich auf die anderen Farben, also bunt. Gespielt wurden 9 Singlematches ohne Vorgabe und es wurde echt spannend. Das Endergebnis war leider 4:5 zu Gunsten der USA (hoffentlich kein schlechtes Omen). Den entscheidenden Punkt holte Horst Meyer Dö. gegen den König des Eisen 4, Ulrich Schwanke. Mit der Wahl der Trikotfarbe hat Team Europa zumindest die richte Farbe zu Trauerbewältigung an und musste sich nicht extra umziehen. Am Abend musste das Krönchen als Ersatz-Ryder-Cup herhalten. Hier die stolzen Sieger.

Ryder Cup - Sieger USA - leider
Ryder Cup für Arme: Die erfolgreichen "Gäste" aus den USA

Tag 6: Zum Schluss wurde der Campo C von Nova Sancti Petri zerlegt. Heute sollte sich entscheiden wer in welchen Kategorien die Nase vorn hat. Unser Chefstatistiker Clausi hat dazu alles erfasst was sich irgendwie zählen lässt. Und so ist es nur eine Randnotiz, dass sich  unser Regelpapst Claus zum zweiten Mal als Tagesieger durchsetzten konnte. Was aber nichts am Kantersieg von Martin Lärmke änderte. Der gute Maddin hat die ganze Woche über so konstant gespielt, dass er den Gesamt-Nettosieg mehr als verdient hat.

Netto-Gesamtsieger Maddin Lärmke
Der stolze Gesamtsieger: Prinzessin Maddin Lärmke

Wir gratulieren und sind natürlich auch stolz das sich ein VGP als Wochensieger durchsetzen konnte.

Hier die „Sieger“ aller Kategorien :
1. Netto: Maddin 120
2. Netto: Horst Dö. 114
3. Netto: Claus und Winfried 109
1. Brutto: Claus 89
2. Brutto: Michael G. 83
3. Brutto: Maddin 78
Birdies: Michael S., Fritz , Michel G., Winfried mit je 2 Birdies
Bierlöcher: Auto Horst mit 5 Bierlöchern
Ladies: Timo mit 4 Ladies
Verlorene Bälle: Andre mit 14 verlorenen Bällen

Die gesamte Statistik gibt es hier

PS: Besonderer Dank gilt natürlich unserem lieben Fritz, der diese Reise wieder mal perfekt organisiert hat. Auf seine gewohnt gelassene Art hat er alle unsere Unzulässigkeiten ertragen, auch wenn er zum hundertsten Mal nach der Startzeit und der Spielvorgabe gefragt wurde und nicht immer alle pünktlich waren. Wir freuen uns auf 2012 und geloben Besserung.

Bilder - 2011 - Bürogolf

Vorgrünputter auf Bürogolftour

Die Vorgrünputter haben wieder mal ein neues cooles Event für sich entdeckt:

Bürogolf

Letzten Donnerstag trafen sich die Vorgrünputter Micha und Claus nebst ihrer bezaubernden Gattinnen, zufällig beim Finale des Bürogolf-Cups der Firmen Wilkhahn und ProOffice in Bad Münder. Während Claus sich erst durch eine mühselige Qualli gearbeitet hat, ist der Micha mit „Vitamin B“ an eine Wildcard gekommen.

Doch der Reihe nach. Angefangen hat alles durch einen Zufall. Vor vier Wochen kam Claus’ Frau, die gute Ute, mit einer Einladung zum Bürogolfcup nach Hause und fragte ob man da überhaupt hin wolle. Claus natürlich immer dabei wenn es etwas für „Umme“ gibt, war sofort begeistert, obwohl er keine Ahnung hatte wie das überhaupt funktioniert. So machte man sich auf den Weg zu ProOffice Hannover, um dort eines von drei Qualifikationsturnieren zu spielen.

Dort angekommen traf man auch gleich auf ein paar alte Bekannte aus der Golfszene. Matthias Laue, z.B. ein ehemaliges Mitglied des Hamelner GC. Er arbeitet bei der Firma Wilkhahn, die zusammen mit ProOffice dieses Event ins Leben gerufen hat. Für die professionelle Durchführung des Turniers wurde Joachim Hieke engagiert. Diesen sympathischen Lockenkopf kennen viele noch als Mannschaftsspieler von unserem befreundeten Golfclub aus Mardorf am Steinhuder Meer. Der gute Joachim hat sich mit dieser Idee des Bürogolfens selbstständig gemacht und bezeichnet sich jetzt ein wenig selbstironisch als Sportdirektor und Platzdesigner. Aber davon später mehr.

Nach einer herzlichen Begrüßung seitens der Firmen Wilkhahn und ProOffice, erklärt uns Joachim erst mal die Regeln. Und die gehen so:

  1. Das ist ein Putter und der darf wie ein Minigolfschläger benutzt werden (ja, es waren viele Nicht- Golfer anwesend) oder auch wie ein Billardqueue oder wie auch immer, solange man den Ball schlägt oder stößt. Nur ziehen des Balles ist verboten.
  2.  Die „Bahnen“ bestehen aus den natürlichen Hindernissen eines Büros. Stühle, Tische, Schränke, Blumentöpfe, Computer uvm. Der Ball muss mit dem Putter von der Abschlagmarkierung bis ins Loch befördert werden, mit möglichst wenig Schlägen. Es werden nicht wie beim Basketball Punkte gesammelt. (Wie gesagt: Viele Nicht-Golfer).
  3. Der Ball darf grundsätzlich nichts berühren. Kein Möbelstück, keinen Stuhl, einfach nichts: Strafe, auch bei Doppelberührung, ein Strafschlag.
  4. Der Ball wird gespielt wie er liegt. Keine Erleichterung, selbst wenn er tot an einem Stuhlbein liegt. Einzige Ausnahme sind Wände oder Schränke. Hier ist Ablegen um eine Schlägerkopfbreite erlaubt.
  5. Wer nach 10 Schlägen nicht drin ist schreibt 11.
  6. Es darf grundsätzlich geredet, gelästert und gelacht werden - auch wenn ein Spieler versucht sich zu konzentrieren. Kleiner Insider „Stille“ gibt’s hier nicht.

Nachdem die Gäste in 5er-Gruppen aufgeteilt wurden bekam jede Gruppe noch einen sogenannten Flight-Commander, auf Deutsch Schiri, zugeteilt. Diese mehr oder weniger bestechlichen Flight-Commander gingen mit ihrer Gruppe zu einer der 9 Bahnen, um das Turnier mit Kanonenstart zu beginnen. Spätestens jetzt stellten viele der Gäste fest, dass sie für dieses Event völlig overdressed waren. Denn unser „Platzdesigner“ Joachim hat seine leicht sadistische Ader voll ausgelebt. Meist waren die Löcher gut unter irgendwelchen Tischen oder sonstigen Hindernissen versteckt. Und so kam es halt oft vor, dass man mit seinem Sonntagsanzug den Boden aufwischte, wenn Mann oder Frau unter den Tischen robbte, um dann per Billardstoß den Ball zu lochen. Da waren die seltsamsten Verrenkungen zu bestaunen, welche die Flightpartner immer mit großer Schadenfreude bejubelten.

Bürogolf mit ganzem Körpereinsatz
Bürogolf mit ganzem Körpereinsatz

Der Ideenreichtum an Gemeinheiten war echt beeindruckend. Putten auf Nadelvlies ist schon eine Kunst, da sind die Grüns von Augusta ein echter Sch…. gegen. Putten auf Estrich ist dann noch mal die Steigerung. Oder schon mal versucht auf einem Flokati mit 8 cm langen Flusen zu putten. Da springt der Ball überall hin und Strafschläge sind quasi nicht zu vermeiden. Alle regelwidrigen Ballkontakte mit den Hindernissen werden von Mitspielern auch gern mit einem freundlichen „Ding-Dong“ kommentiert.

Highlight ist eine Bahn, bei der man eine Treppe runter spielen muss. Die Kunst dabei ist es, dass der Ball unten angekommt auch noch rechtzeitig bremsen muss, bevor er wieder mal irgendwo unerlaubter Weise aneckt. Rundenverpflegung gab’s natürlich auch und zwar an jeder Bahn, damit ja keiner verhungert. Einziger negativer Punkt, es war viel zu schnell fertig. Es hat so einen riesigen Spass gemacht, die Murmel um die Möbel herum und drunter durch zu spielen, sich die Knochen zu verrenken, nur um einen verirrten Ball irgendwie wieder auf die Bahn zu bekommen, dass es eigentlich auch 18 Bahnen hätten seien dürfen.

Dann kam die Siegerehrung und Clausi musste ins Stechen. “Best of 3“ - ohne zu wissen um welchen Platz es geht. Nur so zur Info: die ersten drei qualifizieren sich für das Finale, bei dem es um echt fette Preise geht. Gespielt wurden 3 Putts auf ein 5 Meter entferntes Loch. Was soll da schon schief gehen, bei unserem „Puttgott“?.
Wir gratulieren Joachim Wehrmann vom GC Rethmar. Ihm ist es gelungen Clausi 2:1 beim Putten zu schlagen und wir gratulieren Claus für die ersten Luftpumpenpunkte der Saison 2011. Einziger Trost, beim Stechen ging es um Platz 2 und somit hat Clausi gerade noch so als Dritter einen Fuß ins Finale bekommen. Und weil seine Frau so charmant ist, hat der liebe Matthias Laue der Ute auch noch ne Wildcard gegeben.

Claus-Im-Putten-Bezwinger
Joachim Wehrmann: Der-Claus-Im-Putten-Bezwinger

Unser Micha, seines Zeichens Captain der 1. Herrenmannschaft und zur Zeit bester Spieler im Club, wer will das eigentlich wissen außer Claus hähä, hatte es da ein wenig einfacher um ins Finale zu kommen. Da wohl nicht alle Qualifikanten die weite Anreise zum Finale machen wollten, waren noch ein paar Plätze frei. Und so hat Firma Wilkhahn kurzfristig noch ein paar Einladungen an seine Kunden in Hameln verschickt. Unter anderem auch an die Stadtwerke Hameln, wo der Micha seine Arbeitszeit absitzt. Und wie der Zufall es so will, turnt der gerade unerlaubter Weise in der Poststelle rum, als die Einladung von einem Kollegen geöffnet wird. Der weiß zufällig, dass Micha ein passionierter Golfer ist......., tja die Welt ist halt ein Dorf. Und weil der Micha sich nicht alleine traute, hat er noch mal kurz bei Wilkhahn angerufen und gefragt ob er seine Frau Arlett, die „angeblich“ bei Stiebel Eltron Chefeinkäuferin ist, mit bringen kann. Und so kam es, dass gleich zwei VGP um die Krone des Bürogolfs kämpfen durften.

Beim Finale in Bad Münder gab es natürlich erst mal eine herzliche Begrüßung durch die Geschäftsleitung und anschließend erklärte Joachim Hieke wieder mit blumigen Worten die Bürogolfregeln für die Neulinge und Wildcardbesitzer. Der sadistische Platzdesigner konnte sich auch hier wieder voll ausleben und hat aus den örtlichen Gegebenheiten einen wahren Bürogolfhöllenparcours gebastelt. Die Scores waren im Vergleich zu den Qualifikationsturnieren dementsprechend um einiges schlechter. Die Vorgrünputter nebst weiblichem Anhang, wollten natürlich die Bürogolfkrone nach Hameln holen und so hängte man sich ordentlich rein um im Feld von 20 Spielern zu bestehen.

Als es nach dem lustigen Putten, Robben und Kriechen schließlich zur Siegerehrung kam, machte der Joachim es echt spannend. Es gab wieder ein Stechen, und dieses Mal sogar mit drei Spielern. Und wieder wurde nicht gesagt um welche Plätze das Stechen geht. Der erste Name der aufgerufen wurde war Michael ....... Dingens. Leider nicht Groeger. Als zweite wurde aufgerufen. Ute Mandalka und last but not least Claus  Mandalka. Wieder das übliche Spiel. 3 Putts auf ein 5 Meter entferntes Loch.

Micahel DingensUte MandalkaClaus Mandalka
Das Stechen der Titanen: Michael Dingens, Ute und Claus Mandalka

Claus muss anfangen und locht gleich den ersten. Ute nur knapp vorbei und Michael Dingens viel zu schnell und weit vorbei. Auch den zweiten Ball kann Claus verwandeln. Ute zieht nach und Michael Dingens wieder viel zu schnell direkt durchs Loch 5 Meter dahinter. Frage aus dem Publikum. „Wie hat der es ins Stechen geschafft, Flight-Commander bestochen oder was?“. Der dritte Ball von Claus lippt aus, Ute jedoch locht erneut und gleicht somit aus. Michael Dingens ist zu diesem Zeitpunkt schon raus. Jetzt Sudden Death zwischen Ute und Claus. Wenn Claus das verkackt, dann kann er sich die Luftpumpe 2011 gleich direkt abholen. Selbst schuld, das kommt davon wenn man seine Frau zu gut trainiert.

Sich der Situation bewusst, verschiebt Claus auch gleich den ersten Putt. Ute, mit der Angst um den Haussegen, tut es im gleich. Den zweiten Putt jedoch kann Claus lochen. Jetzt liegt es an Ute. Der Ball ist im Loch, das Publikum jubelt, aber der Ball springt wieder raus. Ganz unauffällig hat Ute ihren Claus gewinnen lassen, um nicht zu sehr an seinem männlichen Ego zu kratzen. Das muss Liebe sein.

Und jetzt die Auflösung, um welchen Platz haben wir hier eigentlich gestochen? Es ging doch tatsächlich um den Platz 1. Somit hat Michael Dingens als Dritter einen Dreibeiner-Holzstuhl erhalten. Ute durfte sich als Zweite über einen coolen Hydraulik-Barhocker (Stitz) freuen. Und Claus bekam als Sieger für seinen kranken Rücken einen ergonomischen Bürostuhl vom Feinsten.

Die Abräumer
Die Scheidung gerade noch vermieden: Ute und Claus

Als Fazit können wir Bürogolf nur empfehlen. Ein riesiger Spaß für Jedermann. Wir werden es unseren Chefs erst mal für die nächste Firmen- oder Weihnachtsfeier vorschlagen.

Wer weitere Informationen braucht, kann ja mal hier www.buerogolf-profi.de vorbeischauen.


Und hier ein kleines Video zur Anregung.

Bilder - 2011 - Aufnahmeprüfungen

Aufnahmeprüfungen 2011

Auch in 2011 werden wieder einige Vorgrünputter versuchen den Sprung vom Vorgrünputter-Anwärter zum Vorgrünputter mit Ritterschlag zu schaffen.

Prüfling Nr. 1 Maxi Bettin: Distanz 3,30 im ersten Versuch. Gratulation

Prüfling Nr. 2 Yannick Bettin: Distanz 5,10 4x zu kurz, 6x daneben, verkackt !!!
auf ein Neues in 2012 ;-(

Prüfling Nr. 3 Fabin Zilm: Distanz 5,30 im zweiten Versuch. Gratulation

Prüfling Nr. 4 Bastian Lampe: ......

Bilder - 2011 - GvNB
GvNB (15)

2011 - Mannschafts-Meisterschaften des GvNB

Das Dreamteam mit geballter Caddypower

Hier geht's zum Bericht

Bilder - 2011 - Lippe Lift Cup

2011 - Fritzes Lippe Lift Cup

Fritz bekommt sein Dankeschön

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Bilder - 2011 - Saisonabschluss

Saisonabschluss 2011

Bilder - 2012 - 1.JS-Spieltag 1

2012 - 1. Jungsenioren - Spieltag 1

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Bilder - 2012 - Pitch & Putt World Cup in Dublin

Vorgrünputter spielt für Deutschland
den Pitch&Putt World Cup in Dublin

Team Deutschland beim P&P World Cup
Team Deutschland bei der Siegerehrung: 
Manfred Kolvenbach, Claus Mandalka,
Myles McMorrow der Präsi vom irischen P&P-Verband
und unser Captain Harry Brinkmeyer.

Hier geht's zum kompletten Bericht vom Pitch&Putt World Cup 2012 

Bilder - 2012 - 1.JS vs. 2.JS

2012 - 1. Jungsenioren vs. 2. Jungsenioren

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Bilder - 2012 - Deutsche Mannschaftsmeisterschaften

2012 - Deutsche Mannschaftsmeisterschaften

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Bilder - 2012 - Schüco Open: Meeting mit  Martin Kaymer

Vorgrünputter and Friends bei den Schüco Open

Martin Kaymer präsentiert stolz seine Urkunde
Vorgrünputter unter sich: 
Der sichtlich gerührte Martin erhält die Urkunde von unserem "Pressechef "Claus.

Seit Ende 2010 ist Martin bereits Ehrenvorgrünputter. Doch mit der Übergabe der Urkunde
bei der Schüco Open 2012 ist es endlich offiziell.

Hier geht's zum kompletten Bericht der Schüco Open 2012 

Bilder - 2012 - Mannschafts-Meisterschaften des GvNB

2012 - Mannschaftsmeisterschaften
des GvNB

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Bilder - 2012 - Ryder Cup
Ryder Cup (145)

Ryder Cup 2012 - The Miracle of Medinah

Ein Bericht von Claus Mandalka

Da Ute und ich USA-Fans sind fliegen wir alle paar Jahre rüber. Und da der Ryder Cup in diesem Jahr in Chicago – Medinah ausgetragen wird, war klar, dass wir das kombinieren. Dank der amerikanischen Schwarzmarktpolitik war es ein leichtes an Karten zu kommen. Somit hatten Ute und ich das Vergnügen „Das Wunder von Medinah“  hautnah live vor Ort zu erleben. Und da die Kamerabestimmungen zum ersten Mal gelockert waren, gibt es davon sogar reichlich Fotos.


Ute und Claus vor der Chicago-Skyline

Wie kommt man an Tickets?
In Europa ist es ja sehr schwer ein Ticket zu bekommen. Erst muß man sich im Internet registrieren, dann ein Paßfoto hochladen und nach der Verifizierung hat man vielleicht Glück und bekommt bei der Verlosung ein Ticket. Schwarzmarkt ist unmöglich, da auf jedem Ticket das Foto des Besitzers ist und diese werden beim Eintritt mit dem Perso verglichen. In den USA ist es etwas einfacher. Auch wenn man bei der Verlosung kein Ticket bekommt, kauft man sich einfach eins im Internet auf offiziellen Wiederverkaufsseiten. Papa Staat kassiert Steuern, der Reseller bekommt eine Provision, der ursprüngliche Besitzer bekommt ca. den doppelten Kartenpreis und der Fan, also wir, bekommen die Tickets. Alle sind glücklich. Und wenn man es sich schön rechnen will, hier die Rechnung. Ein Sonntagsticket kostet ca. 125 $, auf dem Schwarzmarkt also 250 $. Sind bei aktuellem Dollarkurs ca. 200 €. Der Spass geht von früh morgens 6:00 (so früh sollte man da sein wenn man einen Platz an Tee 1 haben will) bis 20:00 (Abschluss-Zeremonie).

Macht 200 € / 14 Stunden=14,25 € / h

Als Vergleich dazu. Finale der Fussball-WM. Billigstes Ticket 500 € (kein Schwarzmarkt). Dauert mit Abschlussfeier und Verlängerung und Elfmeterschießen 3,5 Stunden.

Macht 500 € / 3,5 Stunden = 142,85 € / h

Also das 10-fache. Somit ist der Finale Sonntag beim Ryder Cup doch ein echter Schnapper.

Gute Freunde - Chris und Carl
Zurück zum Wunder von Medinah. Ute und ich haben das Glück, dass wir sehr gute amerikanische Freunde in Chicago haben, die keine 10 Minuten vom Golfplatz Medinah entfernt wohnen. Chris und Carl haben ein nettes kleines Häuschen in den Suburbs, in den es immer zwei kostenlose Betten für uns gibt.


Wir und unsere amerikanischen Freunde - Carl und Chris

Dienstag - Chicago Downtown
Am Dienstag haben wir erst mal Chicago Downtown besichtigt. Gibt immer wieder Neues zu entdecken, obwohl wir schon ein einige Male da waren. Dieses Mal ist alles im Zeichen des Ryder Cup geschmückt. Z.B. findet man in der ganzen Stadt riesige Golfbälle die alle individuell zum Thema Ryder Cup und Chicago bemalt sind.

 


Chicago Downtown: Die ganze Stadt im Zeichen des Ryder Cup
überall die bemalten Golfbälle

Mittwoch - Ryder Cap - Eine alte Tradition
Am Mittwoch gehen Carl und ich einer alten Tradition nach. Wir spielen unseren eigenen Ryder Cup, der bei uns Ryder Cap heißt. Denn dabei geht es um eine Ryder-Cup-Mütze, um die wir, seit dem wir uns kennen, immer dann im Lochspielmodus zocken, wenn wir uns mal irgendwo treffen. Gespielt haben wir unser Ryder-Cap schon 6-7 mal. Ich bekomme es nicht mehr ganz zusammen. Aber wir sind dabei ganz schön rumgekommen; San Diego, Chicago, Hameln, Dublin, Toronto und bis jetzt hat Team-Europa noch nie verloren, und das sollte auch diese mal so bleiben. Ute und ich nahmen das als gutes Omen für den echten Ryder Cup.


Ryder Cap: Carl gratuliert Claus zur Verteidigung des Caps

Donnerstag – Ryder Cup Einspielrunde
Durch die gesparten Hotelkosten waren sogar noch die Tickets für die Einspielrunde am Donnerstag drin. Zusammen mit Chris und Carl haben wir den Einspieltag genutzt um uns den tollen Platz mal ganz in Ruhe anzusehen und schon mal die besten Plätze für den Sonntag auszuspähen.

Zweites Thema an diesem Tag – Autogramme: Wenn es um den Ryder Cup geht, dann werde ich wieder zum Kind und zum Ultra-Fan. Autogramme bekommen ist an diesem Tag wirklich leicht. Die Stimmung ist so locker, das die Spieler bei jeder Gelegenheit, auch zwischen zwei Schlägen zu den Fans gehen und Autogramme geben. Und unter den normalen Zuschauern laufen auch ehemalige Ryder-Cup-Helden wie Bernhard Langer und Sam Torrance  umher. Auch diese erfüllen jeden Autogrammwunsch, so dass auf dem vorher erstanden Ryder-Cup-Basecap kaum noch Platz ist.


Claus ist glücklich: "Endlich ein Autogramm von Ian Poulter"

Merchandise ist ein weiteres Thema. Den Merchandise-Laden haben wir fast leer gekauft. Was die Sache nun doch wieder teuer macht. Aber egal, Ute hat sowie so schon so viel Klamotten in den Shopping-Malls gekauft, das es auf das bißchen Übergepäck auch nicht mehr ankommt.

Abends gibt es dann noch eine tolle Eröffnungszeremonie, die Justin Timberlake moderiert. Und bei der amerikanischen Nationalhymne knallen noch 2 Kampfjets im Tiefflug über die Anlage. Big, bigger Amerika!!! Mögen die Spiele beginnen.


Eröffnungszeremonie: Alle Spieler fein rausgeputzt

Freitag - Ryder Cup im TV
Ryder Cup läuft auf allen Kanälen. Nicht wie bei uns nur im Pay-TV. Egal wo du hin schaltest, Ryder Cup, Analysen, Interviews. Echt geil. Nur die Ergebnisse der Europäer nicht. Rückstand nach Tag 1. 3:5 aus Europäischer Sicht. Fu§%&ck.

Samstag das selbe Bild
Wir hängen wieder vorm TV um wieder zu sehen, dass es bei unseren Jungs einfach nicht laufen will. Die Amis machten einfach jeden Putt und bei uns lippt alles aus. Zum Kotzen, ich werde immer lauter vorm TV, Ute geht eine nach der andern Rauchen,  während Carl sein Bier auf dem Sofa immer besser schmeckt. Am Ende des Tages liegen wir 6:10 zurück und meine Laune hebt sich erst wieder nach der 3-ten Margarita, die Chris vorzüglich zubereitet. Cheers!

Sonntag – Das Wunder von Medinah
Sonntag morgen: Der Wecker geht um 5:00, aber man muss Opfer bringen wenn man noch einen guten Platz auf der Tribüne an Tee 1 haben will. Ute und ich kleiden uns in Europa-Blau und Chris und Carl natürlich in USA-Rot. Ab zum Platz und dieses Mal ist es wirklich eng. Das ist unser 4-ter RC in Folge und so voll war es so früh noch nie. Als wir am Platz angekommen sind, gebe ich Ute meinen Rucksack und renne alleine schon mal vor zum Tee 1 welches eine ganzes Stück vom Drop-Off des Park-And-Ride entfernt ist. Völlig außer Atem komme ich an der Tribüne an und kann gerade noch 4 Plätze für uns ergattern. 10 Minuten danach kommen die anderen drei und weitere 10 Minuten später wird der Zugang zur Tribüne dichtgemacht. Jetzt kommt man nur noch mit einem Bändchen raus und wieder rein. Es ist gerade mal 6:30. Der erste Abschlag ist um 11:00. Wer jetzt glaubt, das wird langweilig die nächsten 4 ½ Stunden, der hat sich getäuscht. Die Fans skandieren Fangesänge, die Golflegenden Arnold Palmer und Jack Nicklaus schauen vorbei und begrüßen die Fans. Musiker verkürzen die Wartezeit. Der Captain schaut vorbei und verteilt Europa-Fahnen. Das Fernsehen interviewt den Ami neben uns. Und dann die ganzen tollen Kostüme der Fans, jeder zweite  Ami als Captain Amerika und die Europäer in lauter typischen Landestrachten. Ein tolles Fest und schwupps schon ist es 11:00.




Tee 1: Konkurenzkampf der Fans um das Beste Outfit

Bis hier hin konnte man auch noch munter Fotos machen. Aber ab jetzt steht die Photo-Police auf der Matte. Jeder der jetzt noch knippst, dem wird die Kamera freundlich aber bestimmt weg genommen. Kann er sich später am Ausgang wieder abholen.

Luke Donald geht als Erster gegen Bubba Watson raus, die Show beginnt. USA, USA, Ole Ole Ole der Kessel kocht. Wir bleiben die ganze Zeit auf Tee 1 und warten auf unseren Martin Kaymer. Im Ohr haben wir das Field-Radio, damit ist man immer auf dem Laufenden was auf dem Rest des Platzes so passiert. Ein Kanal ist Ryder-Cup-Radio der andere Kanal ist der original TV-Ton. Plötzlich singen alle Europäer „Theres only one Martin Kaymer ….“ und da kommt er, unser Maddin. Wie verrückt winken wir mit unserer Deutschland-Fahne und singen mit. Steve Stricker und Martin hauen Ihre Bälle Mitte Bahn und sind verschwunden. Mitlaufen kann man beim Ryder Cup vergessen. Viel zu voll. Also machen wir uns auf Richtung Bahn 15. Dort hatten wir am Donnerstag schon ein paar tolle Plätze ausgemacht, den man gut zugucken kann. Aber Pustekuchen, es ist so voll das wir uns schon auf dem Weg dahin entschließen gleich am Grün von Bahn 17 halt zu machen.

Dort ist zwar noch kein Spieler angekommen aber es gibt noch gute Plätze und einen riesige Videoleinwand auf der man sieht was auf dem Platz los ist. Die Gefahr ist zwar groß, dass man von den Spielern nicht viel zu sehen bekommt, denn beim Lochspiel können viele Partien schon vor der 17 fertig sein. Aber wie wir ja alle wissen kam es anders. Nur 3 Partien haben es nicht bis zur 17 geschafft. Der höchste Sieg gelang Paul Lawrie mit 5&3. Was uns besonders freut, weil die Golfexperten der Amis am Vortag genau dieses Ergebnis voraus gesagt haben. Nur dachten die, dass Brand Snedeker unserem Paul den Arsch mit 5 auf versohlen würde und nicht anderes rum. Hähähä.

Und so sollte es weiter gehen. Das Leaderboard färbt sich blau blauer am blauesten. Die Stimmung kippte als Europa die ersten 4 Partien gewonnen hat und plötzlich steht es 10:10.

Dann kommt Justin Rose auf die 17 mit 1 down im Gepäck. Phil Mickelson liegt weit hinter dem Grün im Rough und macht einen Zauberpitch aus dem Gemüse. Der Ball rollt auf das Loch zu und bleibt knapp daneben liegen. Das PAR ist quasi sicher. Rose hat einen 12-Meter-Putt, mit mindestens 2 Meter Break, denn muss er machen wenn er das Match noch drehen will. Und was macht er? Er macht das Ding rein. Mickelson schüttelt ungläubig den Kopf und hebt sportlich fair den Daumen in Richtung Rose. Wir, die europäischen Fans flippen völlig aus. Unerwartet muss Phill auf die 18 und Rose gewinnt auch noch dieses Loch mit einem Birdie. Zum erstem mal liegt Europa mit 11:10 vorn. Jetzt ging das Gerechne los. Die Amis führen in vielen der verbleibenden Matches, aber immer nur knapp. Plötzlich war alles möglich. Die amerikanischen Fans spürten das auch und werden immer leiser.

Auf dem Leaderboard geht es immer hin und her. Es steht 13:13 und wir benötigen noch einen Punkt um den Cup zu verteidigen. Kaymer und Molinari liegen beide All Square als Martin die 17 (PAR3) erreicht. Hier ist es inzwischen so voll, das man nicht mehr wirklich viel sehen kann. Tausend Presseleute verdecken die Sicht aufs Grün.  Strickers Schlag über das Wasser trifft sicher das Grün, rollt aber zu weit aus und stoppt erst im Semi hinter dem Grün. Kaymer trifft auch das Grün aber weit links.


Loch 17: Kaymer betritt die Bühne - Die Presse verdeckt die Sicht
Ich werde mutig und mache heimlich ein Foto
Wegen des Spielstandes passt sowieso keiner mehr auf was die Fans so verbotenes tun

Kaymer muss zuerst ran und spielt seinen 25 Meterputt auf einen Meter ans Loch. Jetzt Stricker mit einem relativ simplen Chip aus 7 Metern. Den spielt er aber will zu aggressiv und der Ball geht gut 2 Meter zu weit. Somit ist Stricker noch mal dran. Er liest die Linie gefüllte 10 Minuten um den Putt dann doch vorbeizuschieben. Panik bei den Amis. Jetzt hat Kaymer die Chance mit 1 Up auf die 18 zu gehen. Der Meterputt ist Formsache. Kamer geht 1Up.

Jetzt nichts wie ab zum 18-ten Grün, denn wir spüren dort kann jetzt Geschichte geschrieben werden. Wir haben insofern Glück, das der Fluß, der an der 17 überspielt werden muß, den meisten Zuschauern den Weg zur 18 versperrt. Dort gibt es nur eine Brücke an der es sich jetzt staut. Da wir die ganze Zeit auf der „Richtigen Seite“ der 17 waren, können wir jetzt ganz gemütlich zum 18-ten Grün gehen und bekommen immer noch einen tollen Platz direkt am Grün.

Kaymer und Stricker treffen beide das Grün des PAR 4 mit dem Zweiten. Dieses Mal ist Stricker weiter weg und muß vorlegen. Stricker spielt mit einem Zwei-Putt das sichere PAR. In der Zwischenzeit erfahren wir über unser Field-Radio das Molinari die 17 verloren hat und 1 down liegt. Jetzt hängt alles von Kaymer ab. Zwei Putts und das DING bleibt in Europa. Was dann geschieht hat jeder von uns tausende Male im TV gesehen. Aber ich kann‘s nicht oft genug sehen. Ein Putt für die Unsterblickeit.


Der entscheidene Moment. Tod oder Wochenschau
Putt 1 viel zu lang. Herzschrittmacher auf Stufe 10
Putt 2 ist drin, Martin Kaymer ist unsterblich

Die Party danach war unglaublich. Das coolste war die Champagnerdusche mit den Spielern. Von den anderen Ryder Cups wußten wir, dass diese normalerweise an der Clubhaus-Terrasse stattfindet. Aber nicht hier. Kein Zugang für Zuschauer. Also frage ich einen Offiziellen wo das denn hier stattfinden soll. Er sagt uns, dass die das am Übergang vom Übungsgrün zu Tee 1 machen werden. Dort wo für die Spieler extra eine Brücke gebaut wurde. Also wir nichts wie hin. Gerade als wir ankommen rollen die eine riesige Europafahne aus und wir stehen direkt darunter in der ersten Reihe. Jetzt merken auch die anderen Fans das hier gleich was passiert. Und plötzlich rennen sie alle herbei, gerade als auch schon mit Sergio Garcia der erste Spieler auf der Brücke auftaucht und die Champagnerkorken knallen läßt. Dann folgt das gesamte Team. Unsere Klamotten sind mit Champus getränkt. Ich hoffe mein Handy ist wasserdicht während ich direkt drauf halte. Was für eine geile Stimmung. Wenn Ute nicht dabei ist, sage ich immer, das war der geilste Tag in meinem Leben. Wenn sie dabei ist, ist es natürlich der Hochzeitstag.


Achtung!!! Vor dem Start des Videos unbedingt die Laustärke runter drehen
Champagnerdusche mit den Spielern. Martin ist ganz Links auf der Brücke
Chris und Carl ganz traurig, Ute hat Spaß und Claus goes crazy

Nachdem die letzte Flasche geköpft ist, gehen die Spieler zum Übungsgrün und geben Interviews ohne Ende. Wir singen ohne Pause Ole, Ole Ole und lassen die Spieler hoch leben. Dann verziehen sich die Spieler zum Duschen.


Martin gibt ein Interview, während wir Fans ihn lautstark feiern.
Zum dank holt er eine der leeren Champagnerflaschen und schenkt sie einem Fan


Der glückliche Fan mit derm Geschenk von Martin Kaymer

Eine Stunde später ist die feierliche Abschlußzeremonie. Jose Maria Olazabal hat Tränen in den Augen im Gedenken an Seve Balesteros, dem die Europäer den Sieg widmen und wir sind uns alle sicher, dass Seve irgendwie seine Finger im Spiel hatte. Und eines ist auch sicher. Beim nächsten Ryder Cup sind wir wieder dabei, auch wenn es so geil eigentlich nicht wieder werden kann.

PS:
Im Park-And-Ride-Bus ging die Feier dann noch weiter. Beim Ryder Cup singen die Euro-Fans immer zur Melodie von „Winter-Wonderland“.

There’s only ooooone Ian Poulter, there is only oooooone Ian Poulter, we are walking along, singing a song, walking in the Poulter wonderland.

Dabei kann der Spielername beliebig ausgetauscht werden. Für Martin haben die Fans dann eine spezielle Version gedichtet.

There’s only oooone Martin Kaymer, he’s the king of Medinah, he’s making the putt and winning the cup, walking in the Kaymer wonderland.

Jetzt viel Spaß mit den Fotos - Oleeee Ole Ole Oleeeee

Bilder - 2013 - Hochzeit von Berrit und Nils

2013 - Polterabend und Hochzeit
von Berrit und Nils

Gerade noch das Nesthäckchen und heute schon verheiratet?

Es kommt mir vor wie gestern. Da war der Nils noch unser "Kleiner" im Sinne von Jüngster, und jetzt ist er schon verheiratet. Lange hat er sie vor uns geheim gehalten. Berrit heißt seine Herzallerliebste. Dass da jemand ist, der Nils den Kopf verdreht, das wussten wir schon lange. Aber warum er sie versteckt hält haben wir uns schon gefragt. Hat sie schiefe Zähne, oder gar zwei Nasen. Die Gerüchteküche brodelte.

Als er sie uns endlich vorgestellt hat, wussten wir warum er sie versteckt hielt. Denn Berrit sieht nicht nur bezaubernd aus, nein, sie ist auch nicht auf den Mund gefallen. Auch wenn sie anfangs noch etwas schüchtern schien, zeigte sich schnell wer hier die Hosen an hat. Mit Wortwitz zeigt sie Nils seine Grenzen, so wie wir Männer das gerne mögen. So ein Juwel muss man unter Verschluss halten, damit nicht ein anderer zum Juwelendieb wird.

Und kaum hat er sie uns vorgestellt, wird mal eben so in einem Nebensatz erwähnt, dass bald geheiratet wird. Zitat Nils Januar 2013: „Bei dem Punktspiel im Mai muss ich erst mal schauen ob ich da überhaupt kann, da bin ich vielleicht auf Hochzeitsreise!“ Zuerst haben wir noch gedacht, wir hätten uns verhört oder wir hätten was falsch verstanden, aber nein genau so war es gemeint. So kennen wir Nils, keine halben Sachen.

Natürlich freuen wir uns alle mit den beiden und planten auch gleich wie wir den Polterabend mit einer Horde wild gewordener Golfer crashen können. Schließlich musste unser altes Porzellan entsorgt werden. Außerdem haben wir noch ein ordentliches Spalier für die kirchliche Hochzeit organisiert, wie es sich für einen Profigolfer wie Nils gehört.

Die Vorgrünputter wünschen dem Brautpaar alles Gute

Bilder - 2013 - Mannschafts-Meisterschaften des GvNB

2013 - Mannschaftsmeisterschaften
des GvNB

Hier geht's zum Spielbericht

Bilder - 2013 - Saisonabschluss

Saisonabschluss 2013

Bericht zur Wahl der Luftpumpe des Jahres gibt es hier...

Bericht zur Wahl des Chef des Jahres gibt es hier...

Bilder - 2014 - Aufnahmeprüfungen

Aufnahmeprüfungen 2014

Auch in 2014 haben wieder einige Vorgrünputter versucht den Sprung vom Vorgrünputter-Anwärter zum Vorgrünputter mit Ritterschlag zu schaffen.

Prüfling Nr. 1 Dirk Hanke: Distanz 4,00 im dritten Versuch. Gratulation

Prüfling Nr. 2 Timo Holzkamp: Distanz 3,50 im siebten Versuch. Gratulation

Prüfling Nr. 3 Fritz Müller: Distanz 3,50 im sechten Versuch. Gratulation

Prüfling Nr. 4 Stefan Witschorke: Distanz 3,50 im dritten Versuch. Gratulation

Prüfling Nr. 5 Bjarne Witschorke: Distanz 3,50 im ersten Versuch. Gratulation

 

Bilder - 2014 - Ironman
Ironman (22)

Ironman 2014

Unser Ulli, besser bekannt als Paule,  spielt bei der Sparkasse Hannover in der Betriebssportgruppe Golf.  Diese Bürohengste stellen sich jährlich einer besonderen Herausforderung, dem IRONMAN. Das heißt 54 Loch an  einem Tag. Gestartet wird ab 5:30 in Gleidingen. Dort werden 27 Loch gespielt. Anschließen geht es ab ins Auto und weiter nach Langenhagen. Dort werden weitere 27 Loch gespielt. Und weil’s halt ein echter Ironman sein soll, das Ganze als echtes Zählspiel. Kein schwules Stableford-Gespiele. Bis zum bitteren Ende. Und in diesem Jahr sind gleich zwei Vorgrünputter mit am Start. Paule als Sparkassen-Onkel sowieso und Claus als sein einziger und Lieblingsneffe darf als Gast mitspielen.


Paule hat gute Laune trotz der frühen Startzeit

Getroffen haben wir uns 5:20. Kurzes Gruppenbild mit verschlafenen Augen und ab auf den ersten Abschlag. Durch dichten Frühnebel  bot sich zwar eine traumhafte Kulisse, aber landen konnten man die Bälle nicht wirklich sehen.


Traumhafte Kulisse am ersten Abschlag

Ulli und Claus spielten im letzten Flight. Nachdem die ersten Abschläge trotz Nebel gefunden wurden, stellte sich die Frage ob das Grün schon frei ist. Bei einer Sicht von 50 Metern riefen wir „Hallo, ist da noch jemand auf dem Grün?“. „Ja, wir putten noch“. Somit musste man zwar noch warten, aber wenigsten wusste man jetzt grob wo das Grün überhaupt ist.
Nach 4 Loch legte sich der Nebel und man konnte bei bestem Wetter die restlichen 50 Loch spielen. Knappe 30°C ließen es zu einer echten Herausforderung werden. Die ersten 36 Löchern spielten beide noch tolles Golf. Wenn man sich jedoch die Scorekarten von Ulli und Claus ansieht, kann man sehen wie die Leistungskurve auf den letzten Löchern stark in den Keller geht.

Claus lag z.B. bis zum 44-sten Loch in Summe nur 5 über PAR, doch dann brachte er den Bogey-Zug mit einem Quadro-Bogey auf Loch 45 so richtig ins Rollen. Am Ende waren es 15 über PAR nach 54 Loch. Somit hat er auf den letzten 10 Löchern doppelt soviele Schläge über PAR gespielt wie auf den ersten 44 Loch.
Scorekarte Claus

Paule, der schon mehrfach am Ironman teilgenommen hat, konnte immerhin seinen Lifetime-Bestscore nach 54 Loch verzeichnen. Schlappe 110 Schläge über PAR waren es am Ende. Der Verlauf der 6 x 9-Loch-Blöcke stellt sich so dar. +15 / +15 / +11 / +16 / +22 / + 31.
Scorekarte Ulli


Am Ende des Tages ist man nicht nur kaputt sondern auch ein wenig stolz,
Ulli, Claus und Michael

Bilder - 2014 - GvNB
GvNB (16)

2014 - Mannschafts-Meisterschaften des GvNB

Spielerisch war das Wochenende nicht so erfolgreich, aber der Grillabend bei Iska und Bernd war der Knaller trotz des kalten Wetters.

Vielen Dank an die tollen Gastgeber !!!

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Bilder - 2014 - Ryder Cup
Ryder Cup (190)

Ryder Cup 2014 - Gleneagles
Mission Impossible in 3 Teilen

Ein Bericht von Claus Mandalka

Mission Impossible – Teil 1 - Die Tickets

Wie immer ist der Ticketkauf schon eine Herausforderung. Bereits im Frühjahr 2013 konnte man sich im Internet auf der Seite vom Ryder Cup registrieren. Foto hochladen. Alle Daten inklusive der eigenen Unterhosengröße preisgeben und auf das Losglück im September hoffen. Ging dieses Mal aber voll in die Hose. Absage auf ganzer Linie. Wer Tickets möchte kann jetzt nur noch welche bekommen wenn er welche im Packet zusammen mit Hotel kauft. Dann sind aber 3000 Euro fällig, weil die Hotels gleich mal den 8-fachen Preis nehmen. Fuc@...

Doch dann im März 2014 gibt es plötzlich eine Mail von RyderCup.com, dass 3000 zusätzliche Tickets zu haben sind. Dieses Mal aber ohne Verlosung. Am Mittwoch den 26.März kann man ab 16:00 deutscher Zeit nach dem Motto „First Come, First Serve“ Tickets kaufen, wenn man sich vorher bereits registriert und eine gültige Bewerbungs-ID hat. Um unsere Chancen zu steigern haben Flo und ich uns zu einer Telefonkonferenz verabredet, 6 PCs gleichzeitig online gestellt, die Internetseite zum Ticketkauf 6 mal gestartet. Wer zuerst durch kommt, der bestellt.

2014 Ryder Cup 1 Vorbereitung 00040Der Versuchsaufbau - Mission Impossible 1 - Ticketkauf für Fortgeschrittene

Pünktlich um 16:00 wird auf „Internetseite aktualisieren“ gedrückt. Doch wie zu erwarten gibt es auf allen PCs sofort die Meldung „Server überlastet, bitte warten sie“. Dank meiner EDV-Kenntnisse habe ich auf einem der PCs eine spezielle Software installiert, mit dem man über einen PROXY in London ins Internet geht. In der Hoffnung das dieser PC eventuell einen Vorsprung hat, da der Ticket-Server schließlich auch in England ist. Und tatsächlich mit diesem PC komme ich durch. Schnell gebe ich Packis, Flos und meine Bewerbungs-ID ein und bestelle für alle die Tickets. ENTER, warten, hoffen ….. und da ist sie die Bestätigung „Sie haben erfolgreich 3 Tickets für die Einspielrunde am Donnerstag und für das Finale am Sonntag gekauft.“ JACKPOT!!!

Monate später stellt sich jedoch heraus, dass der ganze Aufwand gar nicht nötig gewesen wäre. Dank der Absage von Tiger Woods und eines verschnupften Dustin Johnson haben die Amis wenig Hoffnung auf einen Sieg und viele Fans nehmen ihre Tickets nicht ab. Diese Tickets kann man sogar 4 Wochen vor dem Event noch kaufen. Nur mit Flügen und Hotels wird es jetzt schwierig. Egal, Partystimmung bei den Schimankes und mir.

Mission Impossible – Teil 2 – Der Chef

Jetzt beginnt die Planung des Trips. Flug, B&B und Mietwagen sind schnell gebucht. Jetzt heißt es nur noch große Vorfreude. In der Zwischenzeit haben wir sogar noch Zuwachs bekommen. Carsten Wilkesmann, kein Vorgrünputter aber ebenfalls Mitglied im HGC, fährt auch nach Schottland. Er hat sogar Tickets für Di, Mi, Do, Sa und So. Wenn schon denn schon, der Streber. Mit ihm wollen wir uns beim Ryder Cup treffen.

Zu diesem Zeitpunkt fehlt nur noch ein Vorgrünputter in der Planung. Martin Kaymer, unser Ehrenmitglied ist weit entfernt von einer Qualifikation für den RC. Doch plötzlich findet er seinen Schwung in der unteren Schublade und gewinnt direkt zwei große Turniere in Folge und hat die RC-Qualli sicher. Der Gewinn der Players Championship war schon ein Hammer. Aber der Kantersieg bei den US Open machte uns richtig stolz. Das Beste daran war die Art und Weise wie er das macht. Er puttet aus allen Lagen vom Vorgrün tot ans oder ins Loch, dort wo die anderen Profis erfolglos über die Schildkrötenpanzergrüns hinweg chippten. Damit hat er den Vorgrünputt quasi geadelt. Als Konsequenz daraus waren wir Vorgrünputter uns einig, dass wir den „Chef des Jahres“ 2014 vorzeitig an Martin Kaymer vergeben. Anmerkung der Red. „Chef des Jahres“ ist ein Sonderpreis den die Vorgrünputter jährlich an den Vorgrünputter vergeben, der sich mit besonderen Leistungen in der Saison hervortut.

Und da beginnt die Mission Impossible. Erstens ist der „Chef“ zu groß und zu schwer um ihn mit durch die Sicherheitskontrollen beim RC zu bekommen. Die Lösung ist eine Kopie in flach aber in Originalgröße aus Plastik.

Claus bastelt die Kopie vom Chef


Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie an Martin rankommen und das beim RC. Da sind ja nur schlappe 50.000 andere bekloppte Fans. Auffallen ist die Antwort. Die üblichen Fussball-Fan-Artikel? Perücken in Schwarz-Rot-Gold, nicht originell genug. Packis Internetrecherche bringt die Lösung. Er hat echt geile Jacketts in Deutschlandfarben gefunden. Dazu ein paar weiße Trilbyhüte, wie Frank Sinatra sie immer trug. Passenden Krawatten und schwarze Hosen und Hemden. Fertig.

Mittwoch – Anreise nach Edinburgh

Früh morgens geht’s für Packi, Flo und mich mit dem Auto ab Hamburg. Carsten, der ja schon ein paar Tage früher mit dem eigenen Auto angereist ist, ist schon beim RC. Er hält uns den ganzen Tag, über unsere extra eingerichtete Ryder-Cup-Whats-App-Gruppe, mit interessanten News und Fotos auf dem Laufenden. Ist schon cool so ein privater Reporter direkt vor Ort.

In Hamburg angekommen parkt der sparsame RC-Fan das Auto zwei S-Bahn-Stationen vor dem Flughafen und fährt für 2 Euro zum Terminal. Macht für 3 Personen 12 Euro hin- und zurück. Parkplatz am Flughafen wären 62 Euro gewesen. Packi und ich tragen jetzt schon unser Germany-Outfit. Flo ist es zu peinlich. Als Packi und ich unsere Golfschläger beim Sperrgepäck aufgeben fragt uns der lethargische Mitarbeiter des Monats doch tatsächlich ob wir zusammen gehören. „Ne, wir haben uns hier erst getroffen und haben aber zufällig denselben Herrenausstatter.“

Nach zwei Stunden Flug landen wir in Edinburgh. Haben natürlich wieder viel Spass mit unserem Auto und dem Lenkrad auf der falschen Seite. Und trotz der vielen Geisterfahrer schaffen wir es wohlbehalten zu unserem B&B. Unsere Hosts Mike und Caroline sind sehr tolle Gastgeber und unser Dreierzimmer ist ein Traum in Blau.

Abends gehen wir noch auf einen Snack und ein paar Bierchen in ein Pub. Das Essen ist für Großbritannien ok und nach schottischem Bier sieht man dann so aus.


Vorher

 

Nachher

Donnerstag – Practice Day

Der Wecker geht um 6:00. Schnelles Frühstück und ab zum Park&Ride-Parkplatz. Um 7:30 kommen wir an dem bereits stark gefüllten Parkplatz an. Wir steigen aus dem Auto aus und werfen unser Germany-Outfits über. Und da passiert etwas womit wir nicht gerechnet haben. Sofort werden wir von den ersten RC-Fans angesprochen ob wir ein Foto mit Ihnen machen können. Nach dem wir das Foto gemacht haben gibt Flo zu, dass unser Outfits vielleicht doch nicht so peinlich ist. Während wir uns auf den Weg zum Security Check machen werden gleich von den nächsten Fans um ein Foto gebeten. Wenn das so weiter geht wird das eng mit unserer Verabredung um 9:00 mit Carsten.

Nach dem Security Check und einer 45-minütigen Busfahrt kommen wir endlich in Gleneagles an. Auf dem Weg von Eingang bis zur Drivingrange, wo wir uns mit Carsten treffen, machen wir weitere gefühlte 100 Fotos. Als Carsten unser Quartett der „German Gentleman“ komplettiert wird der Fotoeffekt noch „schlimmer“. OK, wir geben es zu, ein wenig stolz sind wir schon und wir genießen es. Doch wir sind nicht zum Fotos machen hier. Es gilt Mission Impossible 2 abzuschließen. Also starten wir den ersten Versuch an Martin ranzukommen auf der Drivingrange. Aber leider keine Chance. Wir kommen nicht mal in die Nähe von Martin. Können aber jede Menge Autogramme von den anderen Eurofightern einsammeln. In der Zwischenzeit stellt uns Carsten den guten Dirk vor. Eine nette Type aus den Süden Deutschlands, den Carsten in seinem Hostel kennengelernt hat. Dirk schließt sich uns an und wir machen uns auf den Weg.

Die europäischen Spieler starten ihre Proberunde und wir beschließen ein paar Bahnen weiter vorn auf Martin zu warten. Jetzt kommen uns die Erfahrungen von Carsten zu gute. Er kennt eine Abkürzung, die auf den offiziellen Plänen gar nicht eingezeichnet ist. Wir plazieren uns am Durchgang zwischen dem Grün der 3 und dem Abschlag der 4-ten Bahn. Hier müssen die Spieler lang und noch ist hier kein Mensch. Dirk bietet sich als Kameramann an um das Geschehen zu dokumentieren und wir nehmen dankbar an. Langsam füllt sich der Bereich mit Fans und Reportern. Wir plazieren Dirk auf der anderen Seite des Durchgangs ohne zu wissen was dann passiert. Kurz bevor Martins Gruppe den Durchgang erreicht entdecken uns ein paar Reporter, und die denken sich: „Die Jungs mit den Deutschland-Jacketts und Martin, dass wäre wohl ein schönes Motiv“. Wir müssen gar nichts machen, die Reporter schieben Martin direkt zu uns und bitten ihn um ein Foto. „Martin, please look here, smile…Martin, Martin …“. In diesem Geschiebe haben wir keine Chance Martin den „Chef“ ordnungsgemäß zu übergeben. Claus hält zwar den „Chef“ irgendwie ins Bild, aber für Erklärungen ist in der Hektik keine Zeit. Und die Reporter haben jetzt zwar jede Menge Fotos von Martin und uns, doch wir selbst nicht. Dirk kann im Gedränge keine brauchbaren Fotos machen. Und schwupps, schon muss der Martin weiter, weg ist er. Einer von den Reportern kommt im Anschluss noch zu uns und nimmt unsere Namen auf.

Hier eines der Fotos: und obwohl wir unsere Namen selbst auf seinen Block geschrieben haben heißt Florian plötzlich Zorian ;-)

Wir sind zwar glücklich, dass die Weltpresse ein Foto mit Martin und den Vorgrünputtern hat, aber irgendwie auch enttäuscht, dass wir den Preis nicht sauber überreichen konnten. Also starten wir einen neuen Versuch am Abschlag der Bahn 7.

Inzwischen ist es echt voll und Dirk haben wir irgendwie verloren. Wir vier stehen direkt an der Absperrung vor dem siebten Abschlag und warten auf Martin. Was dann passiert übersteigt unsere kühnsten Vorstellungen. Martin kommt den Hügel zum Abschlag hoch und sieht uns, plötzlich dreht er sich um und sucht seinen Caddy Craig Connelly. Der ist schon an uns vorbei. Martin ruft Ihn zurück und kramt in seinem Bag nach seinem Handy. Dann kommt er zu uns, drückt Craig sein Handy in die Hand und bittet ihn ein Foto von uns und Martin zu machen. Jetzt haben wir Zeit Martin zu erklären, dass wir von den Vorgrünputtern sind und ihn zum „Chef des Jahres 2014“ gewählt haben und dass diese „Chef-Koch-Figur“ der Sonderpreis ist. Stolz oder leicht amüsiert, man weiß es nicht, nimmt er den Preis entgegen und posiert für die Kameras. Craig bekommt neben Martins auch unsere Handys in die Hand gedrückt und schießt brav jede Menge Fotos. Wir freuen uns ein Loch in den Bauch und bedanken uns herzlich bei Martin für die Aktion.

Mission Impossible 2 completed: Den "Chef" ordnungsgemäß an Martin übergeben

Jetzt wollen wir uns noch ein wenig Golf ansehen. Aber das geht in die Hose, direkt nach Bahn 7 haben die Eurofighter ihre Proberunde eingestellt um sich für die Eröffnungszeremonie zu stylen. Es ist noch reichlich Zeit bis zur Zeremonie, also machen wir uns erst mal auf den Weg zum Merchandice. Shop till you drop ist das Motto. Alles was das Herz eines Ryder Cup Fans erfreut wird für „kleines“ Geld eingekauft. Nachdem die erste Kreditkarte geplatzt ist gehen wir zur Eröffnungszeremonie.

Auf dem Weg dorthin werden wir von einem Fernsehteam des amerikanischen Golf Channel aufgehalten. Ob wir mal schnell ein paar Fragen beantworten können. Na sicher. Brav beantworten wir alle Fragen. Am Ende will der Reporter noch wissen, ob wir denn auch einen der europäischen Ryder-Cup-Song drauf haben. Na sicher, auch das. Wir singen in die laufende Kamera unsere Version des Kaymer-Songs zur Winterwonderland-Melodie. „There’s only ooooone Martin Kaymer, he’s the kiiiiing of Medina, he made the Putt and he won the Cup, walking in the Kaymer-Wonderland“. Das Mikrofon hat’s ausgehalten und die Linse ist nicht geplatzt. Aber ob es jemals auf Sendung geht wissen wir nicht. Der Reporter bedankt sich für die spontane Einlage und wir ziehen weiter.

Jetzt müssen wir uns aber sputen, schließlich wollen wir noch einen guten Platz möglichst dicht an der Bühne. Den bekommen wir auch, gerade noch rechtzeitig bevor es sich hier schlagartig füllt. Die Show ist echt super. Livemusik einer schottischen-Dudelsack-Rock-Band, echt cool. Amy McDonald hat einen Auftritt und der Premier von Schottland, der wie gewohnt ausgebuht wird, gibt auch was zum Besten. Schließlich werden unter großem Jubel die beiden Teams auf der Bühne begrüßt. Es folgen die üblichen Reden der Kapitäne. Bester Ryder Cup ever usw. usw. Noch schnell die Hymne der USA und Freude schöner Götterfunken für die Eurofighter und schon ist der Ryder Cup offiziell eröffnet.

Nachdem sich die VIPs aus dem VIP-Bereich verzogen haben, schleichen wir uns unauffällig in diesen Bereich und machen ein paar Fotos von den Bandmitgliedern in Trachtkleidung unf ein paar hübschen Amerikanerinnen. Und da kommt auch schon das nächste Fernsehteam auf uns zu. Dieses Mal sind es die Chinesen. Man bringt uns schnell einen Satz auf chinesich bei, den wir zusammen mit den Ami-Mädels in die Kamera rufen. Heißt wohl soviel wie „Willkommen beim Ryder Cup“. Dann posen wir noch mit unseren Flaggen für die Kameras und beantworten brav alle Fragen.

Die Vorgrünputter entern den VIP-Bereich und begeben sich auf die große Bühne.
Das rechts ist übrigens unser Starfotograf Dirk.

Anschließend gehen wir zurück zur Zeltstadt, denn dort gibt es auch ein schönes Festzelt. Hier sind sie alle versammelt die, die Hardcore Fans. Eine super Band spielt klasse Musik und heizt den Laden echt gut ein. Jetzt erst mal ein Bier. Das gestaltet sich aber nicht so einfach. Die Bude ist echt voll und jeder der uns sieht will ein Foto mit den „Crazy Germans“. Ein Schicksal das nicht nur uns ereilt. Auch jeder Menge andere Fans haben echt originelle Kostüme an. Jeder fotografiert hier jeden und man kommt super leicht mit den anderen Fans ins Gespräch. Egal ob Euro oder Ami. Die Stimmung ist unglaublich freundschaftlich.

Gruppenfoto mit amerikanischen Fans: „In the end it’s all about friendship“.

Endlich an der Bar angekommen treffen wir die ultimativen europäischen Ryder Cup Fans aus England. Die Jungs nennen sich „The Guardians of the Ryder Cup“ und sind uns schon aus dem Internet bekannt. Sie haben für jeden der Eurofighter einen Popsong speziell auf den Spieler umgedichtet und haben mit ihrer Performance auf Tee 1 schon eine gewisse Berühmtheit erreicht. Auch die Guardians haben selbstverständlich ein cooles blau-gelbes mit Sternen besetztes Europa-Outfit an. Schnell kommen wir ins Gespräch und die Jungs lassen sich nicht lange bitten und singen nur für uns ihren Kaymer-Song. Das Original ist der Song von Boy George „ Karma Chameleon“ und lautet jetzt halt Kaymer-Chameleon. Wir singen für sie unseren King-Of-Medina-Kaymer-Song und trinken zusammen 3 bis 15 Bier …. hicks.

Ein Ständchen und Bierchen mit den "Guardians of the Ryder Cup"

Irgendwann geht auch dieser schöne Donnerstagabend zu Ende und wir machen uns auf den Heimweg zu unserem B&B. Auf dem Weg dorthin surft Packi schon mal im Internet und sucht die neuesten Nachrichten zum Ryder Cup. Als er die Seite von Golf.de öffnet traut er seinen Augen nicht. Dort ist direkt auf der Startseite das Bild von Martin und uns, welches Craig mit Martins Handy gemacht hat. Martin hat es anscheinend sofort bei Twitter gepostet und Golf.de titelt: „Ein paar deutsche Fans sind auch schon da.“ Viel interessanter aber ist die Frage die Martin unter den Post geschrieben hat. „Where can we get those jackets? :)“.

Martin twittert das Foto und fragt sich wo man solche Jacketts bekommt

Wir fassen es so auf, dass Martin wohl gerne eines hätte. Packi ruft sofort den Hersteller an und fragt ob er uns ein weiteres Jackett senden kann. Der hat das Bild auch schon im Internet gesehen und denkt sich das wäre doch eine gute Werbung für seinen Laden. Also tütet er sofort ein Jackett kostenlos für uns, ein und sendet es per Express zu unserem B&B. Auch die Portokosten im 2-stelligen Millionenbereich werden übernommen. Dafür soll es aber auch am Samstag bei uns ankommen. Dann können wir es Martin am Sonntag überreichen. So der Plan.

Freitag - St. Andrews

Für den Freitag ist erst mal Golf-Geschichte geplant. Wenn man schon mal in Schottland ist, darf natürlich St. Andrews nicht fehlen. Als wir dort ankommen ist schon alles für die Alfred Dunhill Championchip aufgebaut, die in Kürze hier stattfindet. Das Turnier mit dem sich Martin 2010 die Ehrenmitgliedschaft bei den Vorgrünputtern erworben hat. Wir ziehen uns die Deutschland-Jacketts an und spazieren erst mal zum Road Hole - Loch Nr. 17. Hier markieren wir den Punkt von dem Martin den Monstervorgrünputt gelocht hat und machen ein schönes Foto. Natürlich noch hunderte weitere Fotos von der berühmten Brücke, dem Clubhaus und jedem Grashalm. Ist schon geil hier irgendwie.

Genau von hier hat Martin den 15-Meter-Vorgrünputt gelocht

Das Bild mit der Swilken Bridge darf natürlich nicht fehlen

Als wir so um das Clubhaus schleichen werden wir von ein paar Deutschen angesprochen: „Seit Ihr nicht die Typen aus dem Internet? Können wir ein Foto mit Euch machen?“ So fühlt sich also ein Promi, unseren 5 Minuten Ruhm. In der Zwischenzeit erreicht uns eine Mail mit den Trackingdaten für unser Paket mit dem Jackett. Gespannt verfolgen wir den Weg: 8:30 München aufgegeben, 10:00 im Flieger nach Brüssel …

Jetzt noch kurz in den Pro-Shop neben dem 18.-Grün und ein Andenken kaufen bevor wir uns sportlich betätigen. Leider nicht auf der heiligen Wiese von St. Andres, aber immerhin auch auf einem sehr schönen Linkskurs in der Nähe. Elie heißt die Wiese. Noch nie im Leben bei so einem Sturm gespielt. Ist schon lustig, dass man auf die Nachbarbahn zielen muss wenn man die eigene treffen will. Die Scores sind scheiße, aber Spass macht es trotzdem. Und die Aussicht entschädigt für alles.

2014 Ryder Cup 5 Friday 04000Geile Wiese...

...und was für ein Panorama

Nach der Runde noch schnell in einen Pub und Ryder Cup im TV gucken. Lecker Bierchen und ein Burger. So lässt es sich aushalten. Spielstand nach Tag 1 Europa 5 : USA 3. Inzwischen ist es 19:00 Uhr. Was macht eigentlich unser Paket? 12:00 Ankunft Flughafen Brüssel, 14:00 Brüssel, 16:00 Brüssel, irgendwie geht es nicht weiter.

Als wir wieder in unserem B&B sind hat Packi mal wieder eine tolle Idee. Er schreibt eine Mail an Sky und fragt mal ganz unverbindlich ob die eventuell Interesse daran haben eine kleine Story zu bringen über Martin und das Deutschland-Jackett. Flo und ich lachen uns kaputt, das interessiert die doch einen Sch&%§. Der hat aber auch immer Ideen wenn es spät ist.

Samstag – Sight seeing - Edinburgh

Paketstatus: Sa.08:00 immer noch Brüssel!!! Ob das was wird? Egal, für Packi, Flo und mich ist heute erst mal Kultur angesagt. Carsten der Glückliche hat auch für heute RC-Tickets und versorgt uns wieder den ganzen Tag mit Infos und Fotos über Whatsapp.

Wir drei gehen zu Fuss nach Edinburgh Down Town und sehen uns die Stadt an. Echt nett hier. Tolle alte Gebäude, Schlösser und Kirchen. Und das Beste es gibt ein Public Viewing für den Ryder Cup. Das ist halt der Unterschied zu Deutschland. Die Schotten haben hier ein tolles Ryder Cup Village aufgebaut, mit jeder Menge Aktionen zum Thema Golf. Und eine riesen Leinwand mit gemütlichen Strandstühlen davor.

Public Viewing in Edinburgh - Ryder Cup Village

Während wir da so sitzen und ein wenig Golf schauen, bekommt Packi eine Mail, von Sky. „Hallo Patrick, gern würden wir berichten, hier die Mailadresse und Handynummer von Christopher Lymberopoulos unserem Reporter vor Ort. Sie können sich gern vorab bei ihm melden. Christopher wir sich aber spätestens um 16:00 bei Ihnen melden.“ Das gibt’s doch gar nicht. Packi kommt aus dem Grinsen nicht mehr raus und Flo und ich müssen mal wieder neidvoll Packis Genie anerkennen.

Das ist die Gelegenheit, jetzt kommen die Vorgrünputter ins Kino. Und tatsächlich kurz nach 4 ruft Christopher an. Läßt sich die Sachlage im Detail erklären und wir verabreden uns für Sonntag morgen irgendwo auf der Tribüne an Loch 1. Uns zu finden wird dank der unauffälligen Tarnkleidung ein leichtes für Chris sein. Jetzt muss nur noch das Jackett rechtzeitig ankommen. Aber der Tracker sagt immer noch Brüssel, FUCK!!!

OK, gehen wir erst mal in einen Pub und sehen uns den Rest der TV-Übertragung an. Und während wir da Golf schauen und ein Bierchen trinken, spricht einer der Schotten Packi an und fragt ihn ob er zufällig der Bruder von Jamie Donaldson sein. Flo und ich machen uns fast in die Hose. Packi will es einfach nicht wahr haben, aber die Ähnlichkeit ist einfach vorhanden.

Das Beweisfoto, die Ähnlichkeit ist erstaunlich, ein verlorener Bruder?

Der letzte Putt ist gefallen. Europa 10 : USA 6. Alter das sieht ja gut aus. Wir freuen uns wie Bolle auf morgen und machen uns auf den Weg in unser B&B. Der Pakettracker verheißt jedoch nichts Gutes, immer noch Brüssel. Wir brauchen einen Plan B, da die Post wahrschlich das tut was sie am besten kann, versagen. OK im worst case muss halt einer von uns sein Jackett opfern. Wir hauen uns in die Falle. Schließlich müssen wir morgen früh raus um Mission Impossible 3 zu erfüllen. Plätze auf der Tribüne an Tee 1 in der ersten Reihe.

Sonntag - Finaltag - Mission Impossible 3 - Tribühne Tee 1

4:00, der Wecker geht. Rein ins Outfit, Frühstück im Auto, ab zum Park&Ride. Den ersten Bus bekommen. Die 2 Kilometer vom Ost-Eingang bis Tee 1 rennen und beten. Soweit der Plan A. Plan-B ist unser Joker Carsten. Da Carsten in demselben Hostel nächtigt wie auch viele Volontäre kam er die letzten Tage im selben Bus wie die Volontäre und über deren Hintereingang direkt an Tee 1 auf das Gelände. Somit sind seine Chance um ein vielfaches größer als unsere. Als kleine Motivationshilfe für Carsten stellen wir eine Ehrenmitgliedschaft bei den Vorgrünputtern in Aussicht wenn er die Plätze klar macht.

Bei uns läuft zuerst mal alles rund. Wir bekommen den ersten Bus um 05:30. Kommen um 06:15 am Gelände an. Stürmen aus dem Bus, bis uns erst mal das Tor stoppt. Offizieller Einlass an allen Eingängen 06:30. Wir schlagen Startblöcke in den Boden und warten auf den Startschuss. Während dessen bekommen wir eine Whatsapp von Carsten, dass er ausgerechnet heute nicht mit den Volontären durchgerutscht ist, da der Depp sein Germany-Jackett schon an hatte und so ist er der Security aufgefallen und wurde erst mal gestoppt.

6:23 das Tor wird geöffnet und wir rennen, rennen und rennen. Bis uns ein weiteres Tor stoppt. Eine willkommene Atempause. Wir haben erst 500 Meter geschafft, sind immer noch 1,5 km bis zum Tee 1. 6:30 das nächste Tor wird geöffnet und wir rennen weiter. Das gemeine, der letzte Kilometer geht nur bergauf. Die Muskeln übersäuern, die Lunge brennt. Flo ist der Jüngste von uns und ist somit auch der schnellste, Packi etwas älter, leicht dahinter und ich alter Sack. Ja was soll ich sagen, ich mache zwar viele Schritte pro Zeiteinheit, aber bedingt durch mangelnde Kondition werden die immer kleiner, so dass mich junge Menschen im Gehen überholen. Als ich an der linken Seite der U-förmigen Tribüne ankomme stehen dort schon hunderte Fans an den Eingängen, die noch alle geschlossen sind. Flo und Packi haben sich an der Kopfseite angestellt. Aber es sind so viele Fans vor ihnen, dass das mit den Plätzen der ersten Reihe wohl nichts wird. Ich laufe um die Tribüne rum, zu den Eingängen auf der rechten Seite. Und siehe da, welch ein Wunder, da stehen Carsten und Dirk ganz vorne. Ich hole Flo und Packi und wir werfen Carsten unsere „Handtücher“ zu, damit er in typisch deutscher Manier Plätze für uns reservieren kann. 6:45, die Eingänge werden geöffnet Carsten stürmt los und er schafft es tatsächlich. Die besten Plätze in erste Reihe, direkt in der Ecke zur Stirnseite der Tribüne. Carsten ist unser Held und wir sind alle glücklich. Mission Impossible 3 completed.

7:00 - Beste Plätze in der ersten Reihe, darauf erst mal einen Mampfen und ein Käffchen.
Es sind immerhin noch 5 Stunden bis zum ersten Abschlag.

So jetzt sind es nur noch schlappe 5 Stunden bis zum ersten Abschlag. Wer jetzt denkt, das wäre langweilig hat weit gefehlt. Die Zeit geht rum wie nichts. Als erstes kommt erst mal ein Offizieller mit einem Megaphon und heizt die eh schon gute Stimmung ein wenig an. Dann reicht er das Megaphon rum und jeder der sich traut darf einen Schlachtgesang anstimmen. Dann drückt er uns das Ding in die Hand und fragt ob wir einen schönen deutschen Song hätten. Da wir außer „Alle meine Entchen“ nichts könnten, entscheiden wir uns lieber für unsere spezielle Kaymer-Version, vom Winter-Wonderland-Song. Wir singen ihn einmal vor, uns sofort steigen alle Eurofans mit ein. Alter ist das geil. Gänsehaut pur.

Dann haben wir noch einen La-Ola-Weltrekord aufgestellt. Erst nur auf der Tribüne immer im Kreis. Dann fangen alle an „Fairway, Fairway, Fairway…“ zu brüllen und die Zuschauer die Bahn entlang kapieren schnell. Die Welle geht immer weiter die erste Spielbahn runter. Bis wir das Grün erreichen. Da bleibt die Welle hängen, bis tausende Fans „Green, Green, Green…“ rufen. Jetzt kapieren auch die Zuschauer am Grün was los ist. Schließlich schaffen wir die komplette Runde. 400 Meter die Bahn runter und wieder zurück. Als es das erste Mal klappt flippen alle Fans aus. Was für ne Party.

Dann taucht auf einmal der Kameramann von SKY auf. Macht schon mal ein paar Aufnahmen von uns und sagt dass wir uns nach dem letzten Abschlag von Tee 1 mit Chris zum Interview treffen sollen.

11:00 - Zuschauer bis zum Horizont - Die Matches beginnen.

Endlich ist es soweit. 11:00 die Matches beginnen. Ein Spieler nach dem anderen wird frenetisch gefeiert. Die Guardians singen für jeden Eurofighter ihren individuellen Song. Als Martin dran ist, schmettern wir unseren Kaymer-Song und Martin zeigt uns zum Dank den erhoben Daumen. Nachdem alle Spieler auf der Runde sind, gehen wir zum Interview.

Chris erklärt uns wie er sich die Aufnahme vorstellt. Er möchte das wir uns schön in einer Reihe aufstellen und einer von uns soll erklären, dass wir extra ein „weiteres“ Jackett für Martin als Geschenk besorgt haben und eben dieses präsentieren. Da das Jackett nicht mehr rechtzeitig angekommen ist, muss jetzt einer von uns sein Jackett dafür opfern. Da tritt Carsten heldenhaft vor gibt sein Jackett für die Aufnahmen und verzichtet auf seine 5-Minuten Ruhm. Damit hat er sich die Ehrenmitgliedschaft bei den Vorgrünputtern sowas von verdient.

Letzte Anweisungen - Anmoderation -Take 1

Chris moderiert an und Packi macht den Erklärbär. Als wenn es nichts wäre reißt er seinen Text sauber runter. Szene im Kasten. Leider nicht, denn wir haben den Glotzomaten gemacht, Anfängerfehler. Auf keinen Fall bei einem Interview direkt in die Kamera schauen. Also noch mal, Interview die 2., Ton läuft, Kamera läuft. Diese Mal ist alles perfekt. Noch ein paar Nahaufnahmen für Zwischenschnitte. Fertig.



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Die Vorgünputter im Interview - Packi macht den Erklärbär
OK, die Wahrheit wurde leicht gebogen, so funktioniert Fernsehen


Chris möchte, dass wir uns noch mal treffen wenn alle Matches durch sind. Dann will er uns mit in den Pressebereich nehmen, damit wir Martin das Jackett persönlich übergeben können. Wir können es gar nicht glauben, das ist mehr als wir erwartet haben.

So jetzt wollen wir aber noch ein wenig Golf sehen. Wir gehen über den Platz und saugen soviel wie möglich von der Stimmung auf. Es läuft hervorragend für Team Europe. Martin zeigt Bubba mal wieder was ne Harke ist und schickt ihn mit einem wunderschönen chip-in 4&2 auf die Bretter. Am Ende jagen die Eurofighter die Amis mit 16-1/2 : 11-1/2 nach Hause. Nach dem letzten Putt von Victor Dubuisson steigt eine wahnsinns Party am 18-ten Grün.

Der letzte Putt ist gefallen - Party am 18-ten Grün

Nach der Abschlußzeremonie und der üblichen Champagnerdusche treffen wir uns erneut mit Chris am Eingang zum Pressezelt. Jetzt sind wir aber mal gespannt ob wir wirklich in die heiligen Hallen dürfen. Aber leider kann Chris uns nicht mit reinnehmen. Die Security darf keinen ohne Akkreditierung rein lassen. Schade, schade, leicht enttäuscht basteln wir mal wieder an Plan-B. Wir überlegen kurz wessen Jackett Martin wohl am besten passen würde und geben Chris das Jackett von Flo mit, damit er es in unserem Namen übergibt. Wir bedanken uns bei Chris und machen uns auf den Weg ins Partyzelt.

Hier geht die Post richtig ab. Da das Zelt offiziell um 21:00 schließt und der letzte Bus eine halbe Stunde später fährt, feiern wir 2 Stunden als ob es kein Morgen geben würde. Die Band haut einen Hammer nach dem anderen raus und als die Feier in vollem Gange ist kommen die Caddies der Eurofighter ins Partyzelt und werfen Geschenke in die Menge. Die originalen Schlägerhauben und andere Ausrüstungsgegenstände der Spieler. Leider ist pünktlich um 21:00 Ende im Gelände. Erschöpft aber glücklich machen wir uns auf den Heimweg.

Partypeople on the dance floor

Montag – Heimreise.
Nach dem Frühstück packen wir die Koffer und beladen unseren Mietwagen als doch tatsächlich das Paket mit dem Jackett ankommt. Großartige Leistung der Post. Jetzt hat Flo ein nagelneues und Martin? Wir wissen es nicht. Am Flughafen in Edinburgh treffen wir noch Jiménez an der Bar. Ihm sieht man die durchzechte Nacht echt an. Trotzdem läßt er sich zu einem Foto mit uns überreden.

Nach der Landung in Hamburg, schmeißt Flo als erstes sein Handy an und startet SkyGo. Und wieder trauen wir unseren Augen nicht. Gleich der erste Bericht auf Sky-News zeigt wie Martin unser Jackett anzieht. Auf N24 wird berichtet „Ein Hauch von Masters: Kaymer schlüpft nach Ryder-Cup-Sieg in ganz spezielles Jackett“ Mission Impossible more than completed.


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Chris überreicht Martin das Jackett


ENDE

 

Viel Spass mit der kompletten kommentierten Fotoserie

Bilder - 2014 - Saisonabschluss

Saisonabschluss 2014

28.12.2014 - Abschlussgolfen auf der Lucie und Geburtstag von Martin Kaymer:
Deshalb ist unser Gruppenbild auch gleichzeitig das Geschenk für Martin Kaymer
Wir gratulieren zum Geburtstag und zum "Chef des Jahres" im Ryder-Cup-Style

And the Airpump goes to Clausi: Mangels der echten Luftpumpe,
Danke Maxi, wurde kurzerhand ein Foto der Pumpe auf Flo’s iPad geladen.
Fast wie das Original
.

Martin mit seinem Geschenk- Tschö Martin: Das Lächeln wirkt ein wenig gequält.
Mal sehen wie lange er es ohne uns aushält

Bericht zur Wahl der Luftpumpe des Jahres gibt es hier...

Bericht zur Wahl des Chef des Jahres gibt es hier...

Bilder - 2015 - Saisonabschluss

Saisonabschluss 2015


2015er Abschlussgolfen in Gleidingen erst im Feb.2016:
Das obligatorische Gruppenfoto, ohne Claus. Packi hatte den Selfiestab nicht unter Kontrolle


And the Airpump goes to Ralf:
Der Gründungsvater der Vorgrünputter übergibt den "Ehrenpreis" an Ralle


Packi am Ziel seiner Träume: Das viele Training hat sich endlich ausgezahlt

Bericht zur Wahl der Luftpumpe des Jahres gibt es hier...

Bericht zur Wahl des Chef des Jahres gibt es hier...

Bilder - 2016 - Aufnahmeprüfungen

Aufnahmeprüfungen 2016

Auch in 2016 haben wieder einige Vorgrünputter versucht den Sprung vom Vorgrünputter-Anwärter zum Vorgrünputter mit Ritterschlag zu schaffen.

Prüfling Nr. 1 Karsten Steinmann: Distanz 3,80 im dritten Versuch. Gratulation

Karsten Aufnahmeprüfung

 

Prüfling Nr. 2 Uwe Schulz: Distanz 5,50 - Verkackt -> auf ein Neues in 2017

Uwe Aufnahmeprüfung

 

Bilder - 2016 - Saisonabschluss bzw. Angolfen 2017

Saisonabschluss 2016 (Angolfen 2017)

2016er Abschlussgolfen in Gleidingen erst am 11.März.2017:
Das obligatorische Gruppenfoto, dieses mal ohne Verluste

And the Airpump goes to Nils:
In Abwehsenheit geehrt, Stellvertreter für "Die Mannschaft"

2016 fritzEl Presidente - Friedrich-W. Müller: Ehre wem Ehre gebührt.

Bericht zur Wahl der Luftpumpe des Jahres gibt es hier...

Bericht zur Wahl des Chef des Jahres gibt es hier...

Bilder - 2017 - Saisonabschluss bzw. Angolfen 2018

Saisonabschluss 2017 (Angolfen 2018)


2017er Abschlussgolfen in auf der Lucie erst am 25.März.2018:
Das obligatorische Gruppenfoto, nach hartem Ryder Cup Match immer noch Freunde


And the Airpump goes to Michael:
Erster und Letzter in der Liste auf der Luftpumpe in dieser Version


Wir ehren unseren verstorbenen Ehrenvorgrünputter Markus Bredereck
Brede wir vermissen Dich
: Für immer unser "Chef des Jahres"

Bericht zur Wahl der Luftpumpe des Jahres gibt es hier...

Bericht zur Wahl des Chef des Jahres gibt es hier...

Bilder - 2017 - DGL Spieltag 5 Am Harrl

2017 - DGL Spieltag 5 Am Harrl

 
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